​In den vergangenen Wochen machte der ​VfB Stuttgart zwar durchaus Fortschritte, ob die Schwaben auch in der kommenden Spielzeit in der Bundesliga auflaufen dürfen, steht aber weiterhin in den Sternen. Angesichts der ungewissen Zukunft, gestaltete sich die Suche nach einem neuen Sportdirektor bislang als mühselig. Angeblich soll sich aber langsam ein Favorit herauskristallisieren.


Als ​Thomas Hitzlsperger am 12. Februar bei den Stuttgarter ins Amt des Sportvorstands der Stuttgarter aufrückte und die Nachfolge des gescheiterten Michael Reschke anging, machte der Ex-Nationalspieler klar, dass er in Zukunft gerne mit einem kompetenten Sportdirektor an seiner Seite arbeiten würde. Dabei wollte sich der 36-Jährige zwar keinen festen Zeitrahmen geben, die Suche sollte am liebsten aber rasch beendet werden.

Thomas Hitzlsperger

Thomas Hitzlsperger will mehr sportliche Kompetenz an seiner Seite


Nun rund sechs Wochen später, konnte der VfB noch immer keinen neuen starken Mann präsentieren. Wie der kicker berichtet, waren die Verantwortlichen des Traditionsvereins aber keineswegs untätig und haben den Manager-Markt genau unter die Lupe genommen. Entgegen landläufiger Meinungen, sollen die Bosse dabei nicht auf eine prominente Lösung aus sein. Vielmehr könnte ein alter Weggefährte von Cheftrainer Markus Weinzierl das Rennen machen.


Die Rede ist von ​Stephan Schwarz, der mit dem Coach bereits beim FC Augsburg erfolgreich zusammengearbeitet hatte und derzeit noch immer für die Fuggerstädter in der Funktion des Technischen Direktors tätig ist. Dabei ist der 48-Jährige maßgeblich für die Kaderplanung der bayerischen Schwaben mitverantwortlich. Laut dem kicker, soll es vor Kurzem ein weiteres Gespräch zwischen VfB-Verantwortlichen und dem Deutschen gegeben haben.

Markus Weinzierl

Weinzierl würde eine erneute Zusammenarbeit mit Schwarz begrüßen


Da auch die Augsburger noch mitten im Abstiegskampf stecken, ist die Zukunft des erfahrenen Funktionärs noch völlig offen. Das Beispiel Christian Heidel zeigte zuletzt aber eindrucksvoll, dass es nicht jedem Manager gelingt die erfolgreiche Arbeit bei einem kleineren Klub in das deutlich brisantere Umfeld bei einem Tradtionsverein zu übertragen. 


Darüberhinaus könnte eine Zusammenarbeit auch von der Zukunft von Markus Weinzierl abhängen, der - Stand jetzt - keineswegs sicher sein kann, auch in der kommenden Spielzeit weiter die Geschicke auf dem grünen Rasen leiten zu dürfen.