Kevin Kampl ist bei ​RB Leipzig zum unumstrittenen Leistungsträger aufgestiegen. Vor allem seit dem Wechsel von Naby Keïta ist der 28-Jährige zum Spielmacher der Bullen geworden. Um einen Abgang des Slowenen zu verhindern, denken die Sachsen darüber nach, Kampls Vertrag bereits jetzt schon zu verlängern.


Noch läuft Kevin Kampls Arbeitspapier bis 2021, jedoch liegt die Ausstiegsklausel bei 40 Millionen Euro. Trotz seines Alters wäre das fast schon ein Schnäppchen, denn in Hochform ist der zentrale Mittelfeldspieler kaum zu ersetzen. Jedoch ist die Frage, ob wirklich jemand bereit ist ihn aus seinem Vertrag herauszukaufen, denn funktioniert hat Kampl bisher ausschließlich in den RB-Systemen in Salzburg und Leipzig. Zudem zeigt er diese Saison mal wieder seine Anfälligkeit für kleine Blessuren. Allein 2019 hatte er bereits mit einem gebrochenen Zeh, Sprunggelenkproblemen und einem grippalen Infekt zu kämpfen, die ihn insgesamt knapp zwei Monate und sechs Saisonspiele kosteten.


Doch Julian Nagelsmann, der ab nächste Saison die Leipziger coacht, soll mit dem 28-Jährigen planen und auch RB-Sportdirektor und Interimstrainer Ralf Rangnick hält große Stücke auf den Mittelfeldstrategen. Daher kann sich der 60-Jährige laut der Bild einen Verbleib des Spielers über die aktuelle Laufzeit seines Kontrakts hinaus vorstellen: „Über den Vertrag kann man im Sommer reden. Er hat dann immer noch zwei Jahre Vertrag. Wenn er uns signalisiert, dass er gerne noch länger hier bleiben will, können wir uns sicher darüber unterhalten.“

FC Schalke 04 v RB Leipzig - Bundesliga

Ist einer Vertragsverlängerung Kampls nicht abgeneigt: Sportdirektor Ralf Rangnick


Kampl in Leipzig glücklich


Kampl scheint nach seiner endlosen Reise in Leipzig endlich sein Glück gefunden zu haben. Nach seiner Juniorenzeit in ​Leverkusen landete er nach Stationen in Fürth, Aalen und Osnabrück schließlich bei RB Salzburg, wo er auf sich in den Fokus der großen Klubs spielen konnte. Aus Österreich wechselte der gebürtige Solinger zu ​Borussia Dortmund, von dort nach nur einem halben Jahr zurück zu seinem Jugendklub aus Leverkusen und schließlich 2017 für 20 Millionen Euro nach Leipzig. Hier hat er sich mittlerweile mit seiner schwangeren Frau und seinem Sohn eingerichtet, es spricht also alles für einen Verbleib des Spielmachers.