Mit 20 Torbeteiligungen in 32 Pflichtspiel-Einsätzen zählt Joelinton zu den torgefährlichsten Angreifern der TSG Hoffenheim. Seine Leistungen wecken angeblich das Interesse internationaler Vereine, doch gegenüber dem ​kicker bekannte er sich nun klar zu den Sinsheimern. 


Langsam führten die Verantwortlichen den Brasilianer nach seinem Wechsel vom Sport Club do  Recife an die Bundesliga heran. Nach einem Jahr in Sinsheim wurde Joelinton für zwei Jahre an Rapid Wien verliehen, ehe er im Sommer den Durchbruch unter Julian Nagelsmann schaffte und seither Stammspieler in der Bundesliga ist.


Im Februar berichtete Sport1 plötzlich über einen Transfer von Joelinton nach England: So habe Newcastle United angeblich ​60 Millionen Euro für den 22-Jährigen geboten. Wie die Bild zusätzlich berichtete, habe der Klub bereits ​im Winter Offerten in Höhe von 50 Millionen Euro abgelehnt. 

Joelinton

Joelinton will auch über den Sommer hinaus regelmäßig im Dress von Hoffenheim jubeln



Nachdem schon damals ​Zweifel an einem vermeintlichen Wechsel nach Newcastle gehegt werden durften, bekannte sich Joelinton nun laut ​kicker klar zu seinem jetzigen Arbeitgeber, für den er unabhängig vom Erreichen des Europapokals weiterhin auf Torejagd gehen will: "Ich habe einen Vertrag hier, ob international oder nicht. Das hat keinen Einfluss, ich werde weiter hier spielen, ob mit oder ohne Europacup. Ich bin sehr glücklich hier und freue mich, für die TSG zu spielen."


Auch der bevorstehende Wechsel von Trainer Julian Nagelsmann zu RB Leipzig soll keinen Einfluss auf Joelintons Zukunft haben - obwohl ihn die Sachsen laut Bild als Nachfolger für Timo Werner auf dem Zettel haben sollen. Denn mit Alfred Schreuder heuert zur kommenden Saison ein Trainer an, den der Angreifer bereits aus seinem ersten Jahr im Kraichgau kennt: "Ich habe in meiner ersten Saison bei der TSG noch einige Zeit mit ihm gearbeitet, er ist sehr professionell, er hat mich und die jungen Spieler damals sehr unterstützt, ich freue mich auf die Arbeit mit ihm."


Erst im November verlängerte er seinen Vertrag bis 2022, eine Ausstiegsklausel gibt es dem Vernehmen nach nicht. Daher wird er auch in der nächsten Spielzeit aller Voraussicht nach mit Andrej Kramaric und Ishak Belfodil das Angriffstrio der Hoffenheimer bilden.