​Spätestens seit der Amtsübernahme von ​Markus Weinzierl hat sich Andreas Beck beim ​VfB Stuttgart wieder einen Stammplatz erarbeitet. Da der Vertrag des Außenverteidigers im Sommer ausläuft, gilt es sich nun bald mit seiner Zukunft zu beschäftigen. Dabei könnte sich der Routinier durchaus auch einen Wechsel vorstellen.


Der mittlerweile 32-Jährige durchlief mehrere Jugendabteilungen des VfB und blieb seinem Ausbildungsverein bis zum Jahre 2008 treu. Dann zog es den neunfachen deutschen Nationalspieler jedoch zur ​TSG 1899 Hoffenheim und später auch noch zu Besiktas Istanbul. Im Sommer 2017 kehrte Beck als gestandener Profi wieder zu seinem Herzensklub zurück und erwies sich seitdem als verlässliche Größe.

Sergio Cordova,Andreas Beck

Andreas Beck zeigt immer vollen Einsatz



So wurde die fehlende offensive Durchschlagskraft bei den Anhängern der Schwaben zwar längst zum Running Gag, im erbittert geführten Abstiegskampf des VfB war auf den Rechtsverteidiger zuletzt aber defensiv wieder einmal Verlass. Da das Arbeitspapier des erfahrenen Spielers im Sommer ausläuft und der Rechtsfuß im Alter von 32 Jahren wohl vor seiner letzten großen Karriereentscheidung steht, will der Abwehrspieler keine vorschnelle Entscheidung treffen.


In einem Gespräch mit dem kicker erklärte der Außenverteidiger daher nun, dass er beim VfB zwar alles habe "was ich brauche". Im gleichen Atemzug betonte der Altmeister jedoch auch, dass er auch vor einer erneuten Herausforderung bei einem anderen Klub nicht zurückschrecke. "Genauso kann ich mir aber vorstellen, wieder einen Schritt weiterzugehen, auch ins Ausland. Es gab auch schon Anfragen", so Beck.


Konkrete Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung stehen nach Aussagen des Verteidigers derzeit aufgrund der brenzligen sportlichen Lage ohnehin nicht an. "Jetzt geht es nur darum, mit dem VfB die Klasse zu halten", so der mit allen Wassern gewaschene Profi. Bereits am Sonntag steht für die Stuttgarter dabei mit dem Gastspiel in Frankfurt ein weiterer dicker Brocken an.