​Nils Petersen hat sich öffentlich zu seinem weiteren Karriereplan geäußert. Dem 30-Jährigen schwebt offenbar vor, seine Laufbahn beim ​SC Freiburg zu beenden. 


Seit Januar 2015 spielt Nils Petersen bereits beim SC Freiburg. ​Im Breisgau fühlt sich der Angreifer wohl, hier hat er sich sogar zum Nationalspieler (zwei Länderspiele) entwickelt, nachdem seine Karriere bei Bayern München und in Ansätzen bei Werder Bremen ins Stocken geraten war.


Im kicker-Interview deutete Petersen seine Pläne für den weiteren Verlauf seiner Karriere an. Auf die Frage, ob er bis zum Ende seiner sportlichen Laufbahn beim SC bleiben wolle, antwortete Petersen: "So ist der Plan. Ich habe zwar schon zu viel erlebt, als dass ich sagen könnte, das wird definitiv so passieren. Ich bin aber inzwischen hier so verwurzelt und kann mir nichts anderes mehr vorstellen."

Dass es ihn in seiner Karriere noch einmal zu einem Spitzenklub zieht, hält der mit 19 Treffern beste Joker der Bundesliga-Geschichte für unwahrscheinlich. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Karriere bisher, aber jetzt gibt es auch keinen richtigen Markt für mich. Ich kann nicht nach München, Dortmund oder Gladbach wechseln mit 30 und dem aktuellen Status und Anspruch, Stammstürmer Nummer eins zu sein", erklärte Petersen: "Und nach Augsburg, Mainz oder zu vergleichbaren Klubs brauche ich nicht gehen, weil ich mich in Freiburg super wohl fühle und mir hier meine wichtige Rolle erarbeitet habe."


In der laufenden Spielzeit ist Petersen sowohl persönlich als auch seine Mannschaft auf einem guten Weg. Mit acht Bundesligatoren hat der gebürtige Ostdeutsche dazu beigetragen, dass Freiburg aktuell auf einem kaum gefährdeten elften Platz liegt. "Das haben wir uns nicht erträumt, jetzt elf Punkte Vorsprung auf Rang 16 zu haben und zu wissen, mit den nächsten zwei Siegen wohl endgültig durch zu sein", schwärmte er. 

Zur Saison 2020/21 will der Klub ins neue größere Stadion am anderen Ende der Stadt ziehen. "Da freue ich mich total drauf. So sehr ich das alte Stadion vermissen werde, sind die Perspektiven toll und es ist ein Ziel, im neuen Stadion auch über die aktive Karriere hinaus eine Rolle zu spielen", so Petersen.