Die deutsche Nationalmannschaft ist erfolgreich in die EM-Qualifikation gestartet. Die Elf von Joachim Löw schlug die Niederlande in Amsterdam in der Nachspielzeit mit 3:2.


Nach dem Testspiel gegen Serbien wurde es am Sonntagabend für Joachim Löw und seine neu aufgestellte Truppe erstmals ​ernst: EM-Qualifikation gegen die Niederlande, ein echter Gradmesser für die Mannschaft, die Löw im flexiblen 3-5-2-System aufbot. Mit Kehrer und Schulz auf den Außenpositionen, Kimmich und Kroos in der Zentrale und Goretzka, Sane und Gnabry in der Offensive, wollte Löw die Elftal früh attackieren - mit Erfolg.

Schon nach 15 Minuten ging die DFB-Elf durch Leroy Sane in Führung. Ein temporeicher Angriff über links mündete in einer Flanke von Nico Schulz, Sane vollstreckte am ersten Pfosten. Die DFB-Elf setzte die vom Bundestrainer ausgegebene offensive Marschroute prompt um und legte nach 35 Minuten nach: Sehenswerte Einzelaktion von Serge Gnabry, 2:0.


Nach der Halbzeit brach die Elf von Joachim Löw jedoch etwas ein. Die Niederländer kamen frisch und mit neuem Mut aus der Kabine und kamen durch de Ligt schon nach drei Minuten zum Anschlusstreffer. Vorlagengeber Memphis Depay traf nach 63 Minuten zum Ausgleich. Die deutsche Mannschaft bewies auf der Schlussgeraden jedoch Moral und kam in der Nachspielzeit durch Nico Schulz doch noch zum 3:2-Sieg. Die Vorlage zum Schlusspunkt gab der eingewechselte Marco Reus, der mit Oberschenkelproblemen zunächst nur auf der Bank saß.

Joachim Löw sah zum Auftakt der EM-Qualifikation einen mutigen und letztlich erfolgreichen Auftritt Mannschaft. Auf der Leistung lässt sich aufbauen aufbauen, altbekannte Fehler müssen in Zukunft allerdings unbedingt vermieden werden. Viel Stückwerk liegt noch vor Joachim Löw und seinem Team, die Länderspielpause kann für die Mannschaft insgesamt aber als Erfolg verbucht werden.