Der deutsche Fußball und speziell die ​Bundesliga haben in den vergangenen Jahren ordentlich Boden verloren. Fußball-Europa schaut nicht mehr nach Deutschland, sondern nach England oder Frankreich. Für DFB-Manager Oliver Bierhoff ist die Bundesliga nicht mehr die Nummer Eins - etabliert sich allerdings als unangefochtene Nummer Zwei.


Die Nachwuchsarbeit des DFB steht stark in der Kritik. Auch DFB-Manager Oliver Bierhoff gesteht gewisse Fehler ein. „Da müssen wir wieder aufholen", gestand Bierhoff der Bild am Sonntag. Engstirnigkeit sei der Grund für den derzeitigen Rückstand im Jugendbereich: „Wir haben in vielen Bereichen fast zu deutsch-systematisch gearbeitet und den Protagonisten - Spielern wie Trainern - zu wenig Freiheiten gelassen.“


Und auch die Bundesliga schneidet im internationalen Vergleich immer schlechter ab. Eine Diskussion darüber, welche die stärkste Liga Europa ist, gibt es nicht mehr. „England ist im Moment zu weit enteilt", so Bierhoff. Dahinter sieht Bierhoff allerdings klar die Bundesliga - und darin viel Potential: "Es kommen vielleicht aufgrund des Geldes nicht die absoluten Topspieler, dafür aber die besten Talente.“