Auf dem Platz sorgte Mickael Cuisance zuletzt für wenige Schlagzeilen, doch nun machte das Mittelfeld-Talent von Borussia Mönchengladbach anderweitig auf sich aufmerksam: Wie der ​Express berichtet, muss sich Cuisance in der kommenden Woche vor dem Amtsgericht in Mönchengladbach behaupten. 


Demnach werde ihm vorgeworfen, im August vergangenen Jahres ohne gültige Fahrerlaubnis mit seinem Fahrzeug unterwegs gewesen zu sein. Gegen den Strafbefehl habe Cuisance laut einer Mitteilung des Landgerichts Mönchengladbach Einspruch eingelegt, weshalb der 19-Jährige zu einem Termin beim zuständigen Amtsgericht am kommenden Mittwoch vorgeladen wurde.

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  Nach der Rückkehr von der Länderspielreise mit Frankreichs U20 wird sich Mickael Cuisance (r.) vor dem Amtsgericht Mönchengladbach verantworten müssen


Wie der Express berichtet, habe Cuisance zwar seine Fahrprüfung bestanden, allerdings sei er im Februar 2018 in einen Verkehrsunfall auf der A52 am Autobahnkreuz Neersen verwickelt gewesen. Demnach sei er an einem Zwischenfall mit drei Fahrzeugen an einem vorherigen Stauende beteiligt gewesen, woraufhin er die Fahrerlaubnis unter Umständen entzogen bekommen haben könnte.


Das Strafmaß ist ungewiss, spekuliert wird von einer Geldstrafe bis hin zu einer Freiheitsstrafe. Aktuell verweilt Cuisance bei der französischen U20-Nationalmannschaft, in der ​Bundesliga hingegen kam er in dieser Saison erst auf neun Einsätze.