​Zum Auftakt der EM-Qualifikation muss die deutsche Nationalmannschaft am Sonntagabend beim Erzrivalen Niederlande ran. Nach dem mäßigen Auftritt beim 1:1-Unentschieden im ​Testspiel gegen Serbien, wird Bundestrainer ​Joachim Löw einige Anpassungen an seiner Startelf vornehmen.


Im Kasten der Nationalmannschaft bleibt Manuel Neuer weiterhin die klare Nummer Eins. Marc-Andre ter Stegen muss sich weiterhin durch gute Leistungen beim FC Barcelona empfehlen und sich in Geduld üben.


Nachdem Löw gegen Serbien auf ein 4-2-3-1-System gesetzt hatte, könnte der Bundestrainer gegen die Elftal wieder auf ein Anordnung im 3-4-3 bauen. Die defensive Dreierkette dürfte dabei im Zentrum von Niklas Süle angeführt werden. Dem Bayern-Profi zur Seite gestellt, werden aller Voraussicht nach der Gladbacher Matthias Ginter und der England-Legionär Antonio Rüdiger.


Im Mittelfeldzentrum wird mit einer Rückkehr von Taktgeber Toni Kroos gerechnet. Gegen Serbien wurde der Real-Star noch von Ilkay Gündogan vertreten. Weiterhin absolut unangefochten bleibt Joshua Kimmich. Im Gegensatz zu den Münchnern, sieht der 59-jährige Coach den spielstarken Bayern-Profi auch in Zukunft auf der Doppelsechs. Auf der rechten Außenbahn dürfte der defensivstarke Thilo Kehrer den Vorzug erhalten. Auf Links kann sich Nico Schulz berechtigte Hoffnungen auf einen Platz in der Startelf machen. 


Auf den offensiven Außenbahnen hofft der Nationaltrainer auf die Kreativität und Spielfreude von Timo Werner und ​Leroy Sane. Einen wichtige Führungsrolle soll auch der Kapitän des BVB Marco Reus einnehmen, der gegen Serbien nach seiner Einwechslung bereits viele gute Akzente setzen konnte. Die beiden Leverkusener Kai Havertz und Julian Brandt dürften als Edeljoker eingeplant sein.


Die potenzielle DFB-Formation in der Übersicht: