Das Engagement von Alexander Meier beim ​FC St. Pauli stellte sich bislang als Glücksfall für beide Seiten heraus, doch am Saisonende läuft der Vertrag des Knipsers schon wieder aus. Gespräche über eine Verlängerung soll es in naher Zukunft geben, angeblich soll Meier aber auch Interesse an einem Wechsel in die USA haben.​


Als sich Zwei-Meter-Mann Henk Veerman verletzte, brauchte der FC St. Pauli einen Ersatz für seinen Angreifer, den er ebenso mit langen Bällen füttern kann wie den Niederländer. Praktisch, dass zu eben dieser Zeit mit dem "Fußballgot" ​Alexander Meier gerade einer ohne Verein war. Der 36-Jährige entschied sich unter anderem gegen ​Hannover 96 und heuerte nochmal bei seinem Ex-Klub an. 


Für beide Seiten ein echter Erfolg, den in seinen bisherigen acht Einsätzen konnte Meier bereits fünf Tore erzielen. St. Pauli erhielt damit sogar noch ein Upgrade zu Veerman, unlängst hatte Sportchef Uwe Stöver in der Sport Bild eine Verlängerung des bis Juni laufenden Vertrages in Aussicht gestellt: "Wir werden zeitnah Gespräche mit ihm führen und uns dann austauschen. Ich denke, wie er sich bislang präsentiert hat, ist eine gute Basis für uns und für ihn."

Auch Meier, der noch so lange spielen will, wie sein Körper es ihm erlaubt, kann sich eine Verlängerung beim Zweitligisten vorstellen. Er fühle sich "total wohl", wie er der Sport Bild verriet. Die Hamburger Morgenpost allerdings spekuliert über einen möglichen Abgang des Stürmers ins Ausland: Seit einer USA-Reise als A-Jugendlicher sei Meier ein großer Fan des US-Sports und deshalb sei ein Engagement in der MLS denkbar.


Finanziell wäre ein Karriereende in den USA sicher eine gute Sache, vor allem vermutet die MOPO aber, dass Meier mit dem Spielstil des FC St. Pauli nicht ganz zufrieden ist. Die vielen hohen Bälle könnten den trotz seiner Größe eher feinen Techniker möglicherweise abschrecken und zu einem Wechsel bewegen. Begehrlichkeiten dürfte Meier mit seinen derzeitigen Leistungen definitiv wecken.