​Kingsley Coman wartet bereits seit dem November 2017 auf seinen nächsten Einsatz für die französische Nationalmannschaft. Am gestrigen Freitag hätte der Flügelflitzer des ​FC Bayern München eigentlich gegen Moldawien sein Comeback feiern sollen, kurz vor Anpfiff machte jedoch weider einmal der verletzungsanfällige Körper des Angreifers nicht mit.


Zum Auftakt der EM-Qualifikation hätte Nationaltrainer ​Didier Deschamps liebend gerne auf die Dienste des 22-Jährigen zurückgegriffen und wollte dem Linksaußen mal wieder eine Chance in der Startelf geben. Voller Tatendrang startete der Außenbahnspieler daher in die Vorbereitungen für die Partie. Kurz vor Anpfiff klagte der gebürtige Pariser aber plötzlich über Rückenprobleme und musste passen. Für den enttäuschten Bayern-Profi rückte Blaise Matuidi in die Startelf.

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Coman hatte auch die Weltmeisterschaft 2018 wegen einer Verletzung verpasst


Für den ehrgeizigen Offensivspieler des deutschen Rekordmeisters bedeutet der kurzfristige Ausfall den nächsten Rückschlag in einer ohnehin komplizierten Spielzeit. So fiel der Rechtsfuß zu Beginn der Saison lange mit einem Syndesmosebandriss aus und konnte erst Anfang Dezember wieder auf dem Platz wirbeln.


Im März verpasste Coman aufgrund eines Muskelfaserrisses erneut zwei Ligaspiele und kehrte erst rechtzeitig für das Rückspiel im Achtelfinale der Champions League gegen den FC Liverpool zurück in den Kader. 


Wenig überraschend hatte der amtierende Weltmeister auch ohne den Bayern-Star keine Mühe gegen den Underdog aus Moldawien und fuhr einen ungefährdeten 4:1-Auswärtssieg ein. Am Montag bestreitet das Team von Didier Deschamps bereits das nächste Qualifikationsspiel. Dabei dürfe das Starensemble rund um Kylian Mbappe beim Heimspiel gegen den WM-Teilnehmer Island deutlich mehr gefordert werden. Ob Coman für das Spiel gegen die Wikinger bereits wieder eine Option sein kann, ist noch nicht klar.