Nach schwierigen Monaten in Gladbach und Hoffenheim, startet Vincenzo Grifo derzeit beim SC Freiburg wieder durch. Die Leihgabe aus Sinsheim wird allerdings nur bis zum Sommer am Schwarzwald kicken: Gegenüber der BILD stellte Hoffenheims Manager Alexander Rosen klar, dass man bei der TSG fest mit Grifo plant.


Bei der ​TSG Hoffenheim hat Vincenzo Grifo nicht die Rolle gespielt, die sich beide Seiten bei seinem Wechsel aus Gladbach erhofft haben. Eine Leihe zu Ex-Club Freiburg im Winter sollte Abhilfe leisten - und das Experiment geht voll auf! Schon drei Tore und vier Vorlagen legte Grifo in der Rückrunde am Schwarzwald aufs Parkett, Italiens Nationaltrainer Roberto Mancini honorierte seine Leistungen ​mit einer neuerlichen Nominierung für die "Squadra Azzurra".


Eine Zukunft beim Sportclub gibt es für Grifo aber vorerst nicht. „Es bringt nichts, zu viel zu träumen“, verriet Freiburg-Trainer Christian Streich bereits dem Kicker. Und nun legte Hoffenheims Direktor Fußball Alexander Rosen mit einem Machtwort nach: „Wir haben klar miteinander besprochen, dass er die Rückrunde in Freiburg nutzen will, um wieder in Top-Form zu kommen, sodass er ab dem Sommer bei uns voll angreifen kann. Dieser Plan geht wunderbar auf. Es gibt aktuell nur Gewinner bei dieser Leihe.“


In Sinsheim wird sich für Grifo in der kommenden Saison eine neue Chance bieten. Unter dem neuen Trainer ​Alfred Schreuder starten alle TSG-Profis bei Null, Grifo kann sich mit einer starken Rückrunde im Gepäck neu beweisen. Und dass er bei der TSG diese Gelegenheit kriegt, stellte Rosen unmissverständlich klar: „Ich stehe mit ihm fast wöchentlich im Austausch. Er ist fest für unseren Kader der nächsten Saison eingeplant!“