Schock für den FC Schalke 04: Beim Testspiel zwischen den USA und Ecuador verletzte sich Mittelfeldspieler Weston McKennie nach einem Kopfballduell am Knöchel. Wie auf der ​vereinseigenen Website mitgeteilt wurde, gab der US-Verband jedoch erste Entwarnung.


Weston McKennie ist in dieser Saison einer der Leistungsträger auf Schalke. Der 20-Jährige zählt zu den wichtigsten Akteuren in der Zentrale, wird daher besonders im Abstiegskampf benötigt und stand in der Bundesliga insgesamt 19 Mal auf dem Platz. 


In der Nacht von Donnerstag auf Freitag absolvierte er gegen Ecuador sein siebtes Länderspiel für die USA, nach 68 Minuten war jedoch Schluss: Nach einem Kopfballduell knickte McKennie bei der Landung mit dem linken Knöchel um und musste wenig später mit Hilfe einer Trage vom Platz befördert werden.

Wie der FC Schalke mitteilte, habe der Verband nach den ersten Untersuchungen einen Bruch des Knöchels ausschließen können. Stattdessen zog sich McKennie "eine schwere Knochenstauchung mit Bandverletzungen" zu.


Wie lange das Mittelfeld-Talent, das unter anderem vom FC Liverpool beobachtet werden soll, ausfallen wird, ist noch unklar. Für weitere Untersuchungen werde ein Fußspezialist herangezogen, der letztendlich die finale Diagnose stellen wird. 


Das Verletzungspech hält auch in dieser Phase der Saison weiterhin auf Schalke an: Interimstrainer Huub Stevens muss bereits auf Daniel Caligiuri (Syndesmosebandriss), Amine Harit (Sprunggelenksverletzung), Alessandro Schöpf (Außenbandriss im Knie), Omar Mascarell (Leistenprobleme) und ​Ralf Fährmann (Muskelfaserriss) verzichten, mit Weston McKennie kommt nun der sechste Ausfall hinzu.