Die aktuelle Fan-Anleihe des ​Hamburger SV scheint sich gut zu entwickeln. Wie der HSV jetzt bekannt gab, wurden bislang Papiere im Wert von 15,4 Millionen Euro gezeichnet. Kuriosum am Rande: auch in ​Bremen wurden HSV-Aktien gekauft. Die Summe hält sich aber in Grenzen.


Im September dieses Jahres wird die Rückzahlung der 2012 aufgelegten ersten Anleihe fällig. Um die Zahlung zu gewährleisten, musste der HSV eine neue Fan-Anleihe ins Leben rufen. Diese, ebenfalls wieder mit einer Laufzeit von sieben Jahren, entwickelt sich offensichtlich wie erhofft, denn wie Vorstandsboss Bernd Hoffmann am gestrigen Donnerstag bekannt gab, sind schon Aktien in Höhe von 15,4 Millionen Euro gezeichnet worden. Somit fehlen für die avisierten 17,5 Millionen Euro nur noch knappe zwei Millionen. Die sollen bis spätestens Mitte April ebenfalls an den Mann gebracht worden sein.


Ein pikantes Detail wurde jetzt von der Mopo enthüllt: Ein kleines Paket (30.000 Euro) von diesen 15,4 Millionen wurde ausgerechnet in der Freien Hansestadt Bremen gezeichnet. Also in, aus HSV-Sicht, absolutem "Feind"-Gebiet. Trotz der hinlänglich bekannten Rivalität zwischen beiden Klubs sollen auch diese Anteilspapiere zum festgelegten Zinssatz von sechs Prozent verzinst werden.


Nicht bekannt ist, ob es sich bei den Zeichnern um in Bremen lebende HSV-Fans handelt, oder um von Mitleid und Sorge um den einstigen Dauerrivalen geleitete Werderaner.​