​Im Trikot des VfL Wolfsburg galt Ricardo Rodriguez über Jahre hinweg als einer der besten Außenverteidiger der Bundesliga. Im Sommer 2017 wechselte der Schweizer zum ​AC Mailand und konnte sich auch bei dem italienischen Spitzenklub schnell etablieren. Sowohl ​Borussia Dortmund, als auch der ​FC Schalke 04 wollen den Abwehrspieler nun wieder nach Deutschland locken.


Laut einem Bericht von Calciomercato steht der Eidgenosse bei beiden Erzrivalen aus dem Ruhrgebiet auf der Wunschliste. Angesichts der tabellarischen Unterschiede der beiden Traditionsvereine dürften die Borussen im Zweifelsfall jedoch mit Sicherheit mehr Trümpfe auf der Hand haben, zumal Sportdirektor Michael Zorc dem Vernehmen nach ein großer Fand des Eidgenossen ist. So soll der Herbstmeister bereits im vergangenen Sommer bei den Mailänder angeklopft haben.

Ricardo Rodriguez

Ricardo Rodriguez schlägt brandgefährliche Flanken



Da der Außenverteidiger jedoch bereits in seiner Debütsaison für die Rossoneri auf 34 Ligaeinsätze kam und auch in der aktuellen Spielzeit absoluter Stammspieler ist, setzen auch die Italiener alles daran, den 61-fachen schweizerischen Nationalspieler von einem Verbleib in der Mode-Metropole zu überzeugen. Um der Konkurrenz aus Deutschland ein Schnippchen zu schlagen und alle Transferbemühungen zu neutralisieren, sollen daher bereits in den kommenden Wochen Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung geführt werden.


Das aktuelle Arbeitspapier des gebürtigen Zürichers läuft im Sommer 2021 aus. Laut Informationen der WAZ sollen die Dortmunder bereits über Mittelsmänner Kontakt zu dem Verteidiger aufgenommen haben. Dabei soll der umworbene Defensivspieler angedeutet haben, dass er sich eine Rückkehr in die Bundesliga durchaus vorstellen könnte. 


Dem Bericht des deutschen Blatts zufolge soll Rodriguez bei den Schwarz-Gelben auf der Suche nach einem neuen Linksverteidiger dennoch nur der Plan B sein. Das Hauptaugenmerk soll vielmehr auf Philipp Max vom FC Augsburg liegen. Zuletzt dementierte FCA-Manager Stefan Reuter aber, dass es in diesem Zusammenhang bereits Gespräche zwischen den beiden Klubs gegeben habe. Da der Vertrag des Deutschen erst im Jahr 2022 ausläuft, dürfte der Außenverteidiger ohnehin nicht unter 20 Millionen Euro zu haben sein. Eine ähnliche Summe würde aber auch für Rodriguez fällig.