Vor einigen Wochen wurde Michael Köllner beim ​1. FC Nürnberg entlassen, eigentlich schien die Trennung ohne viel zerbrochenes Porzellan vonstatten gegangen zu sein. Doch nun klagt der damalige Übungsleiter gegen seinen Ex-Klub. Dabei geht es wohl vor allem um Abschlagszahlungen.


Fast zwei Jahre saß Michael Köllner beim 1. FC Nürnberg auf der Cheftrainerbank. Nach dem Aufstieg in die Bundesliga wollte sich am Valznerweiher aber einfach kein Erfolg einstellen, weshalb der "Glubb" sich irgendwann genötigt sah, ​die Reißleine zu ziehen und den Trainer zu beurlauben. Damals erfolgte die Trennung im Einvernehmen und Köllner richtete sich noch mit warmen Worten an den Verein und die Fans.


Nun aber scheint es nachträglich doch noch zu Differenzen zu kommen, denn wie verschiedene Zeitungen am heutigen Donnerstag mitteilten, hat der Ex-Trainer seinen ehemaligen Arbeitgeber wohl verklagt. Demnach soll es laut Bild um "festgeschriebene Abschlagszahlungen im Vertragswerk" gehen. Das Problem dabei ist wohl vor allem, dass der Verein den Vertrag von Köllner fristlos gekündigt hatte und ihn anschließend freistellte.


Die Frage lautet also, wie viel Geld steht dem Ex-Trainer noch zu nach der Kündigung. Letztlich geht es wohl auch um eine Summe, die ihm einfach zustünde. Daher sind beide Parteien wohl schon einen Schritt weiter und an einer außergerichtlichen Einigung interessiert, wie es heißt. "Zu laufenden Verfahren nehmen wir grundsätzlich keine Stellung. Ich kann allerdings bestätigen, dass wir an einer gütlichen Einigung mit Herrn Köllner interessiert sind", erklärte auch Aufsichtsratboss Dr. Thomas Grethlein auf Nachfrage in der Bild.


Auch der Verein erklärte bereits in einer Mitteilung: "Wir sind Michael Köllner sehr dankbar, was er für den 1. FC Nürnberg geleistet hat. Wir sind bereits in Gesprächen miteinander, um eine außergerichtliche, einvernehmliche Lösung zu erzielen. Daran ist uns selbstverständlich sehr gelegen."