Im Wintertransferfenster buhlte der ​FC Bayern vergeblich um Chelsea-Youngster Callum Hudson-Odoi. Selbst als die Münchner ihre Schmerzgrenze überschritten und dem ​FC Chelsea angeblich 45 Millionen Euro geboten haben, lehnten die Blues ab. Im Sommer möchte der FCB einen erneuten Versuch starten und bekommt dabei wohl Konkurrenz - von ​Borussia Dortmund.


"Ein sehr interessanter Spieler, den wir unbedingt verpflichten wollen. Ich sehe ihn als richtig guten Spieler, der uns sicher gut zu Gesicht stehen würde. Er hat die Qualitäten, die auf unser Spiel passen. Er ist dribbelstark, schnell und hat einen guten Zug zum Tor", so schwärmte Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic von Hudson-Odoi Anfang des Jahres. Doch die offensive Art der Bayern, insbesondere das Herantragen an die Öffentlichkeit, bewegte den FC Chelsea dazu, Hudson-Odoi vorerst nicht an die Isar zu verkaufen. 


Die Bayern wollen im Sommer wiederum angreifen, auch wenn der Preis noch einmal ansteigen wird. Doch ausgerechnet der BVB möchte dieses Mal mit in den Transferpoker einsteigen, wie der seriöse und zuverlässige Telegraph berichtet.

Die Chancen, den 18-Jährigen aus London wegzulotsen,  sind nach wie vor hoch, denn in der Liga kommt der Engländer auf lediglich 119 Spielminuten, einzig im Pokal darf er regelmäßig ran. Der Vorteil, den die Dortmunder jedoch haben, ist Jadon Sancho. "Ich und Callum sind enge Freunde. Ich habe ihm erzählt, dass die Bundesliga eine gute Liga ist. Er soll einfach das machen, was das Beste für ihn ist und bei dem er sich wohl fühlt", erzählte Sancho über seine Beziehung zu dem Chelsea-Juwel. Zusammen konnten sie 2017 gemeinsam die U17-Weltmeisterschaft mit England gewinnen. 


Heißt: Wenn Hudson-Odoi tatsächlich einen Wechsel nach Deutschland in Betracht zieht, wird Sancho alles Erdenkliche tun, damit seine Entscheidung auf Dortmund fällt. Selbst ohne den besten Vorlagengeber der Bundesliga, hätten die Dortmunder keine schlechten Karten, da der Verein bekannt dafür ist, jungen Talenten viel Spielzeit einzuräumen und sie zu Stars zu formen. Bleibt abzuwarten, wie der FC Bayern auf den Poker reagiert.