Sami Allagui, Stürmer des ​FC St. Pauli, ist mit vier Toren und ebenso vielen Vorlagen maßgeblich am Erfolg der Hamburger in der laufenden Saison beteiligt. Doch sollte es mit dem Aufstieg nicht klappen, würde der 32-Jährige den Verein verlassen müssen. 


Aktuell belegt der FC St. Pauli Platz vier der ​Zweiten Bundesliga. Nach einer bitteren 4:0-Niederlage in ​Sandhausen konnte man im Kampf um die Aufstiegsplätze keinen Boden gut machen. Daher sieht es immer mehr nach einem Abschied von Sami Allagui nach der laufenden Saison aus. Laut der Hamburger Morgenpost, kündigte der 32-Jährige bei einem Verbleib in Deutschlands zweiter Spielklasse an, nicht bei den Kiezkickern verbleiben zu wollen. 


Am Mittwochabend setzte er sich nach dem Training mit Trainer Markus Kauczinski und Sportchef Uwe Stöver zusammen. "In der 1. Liga geht es für mich weiter. Wenn wir aufsteigen, dann planen sie mit mir zu 100 Prozent und stehen voll dahinter. In der 2. Liga ist das nicht so. Da wollen sie sich anders orientieren, und ich mich auch. Darauf haben wir uns geeinigt", berichtet der Deutsch-Tunesier nach dem emotionalen Gespräch. 

Markus Kauczinski

Plant eine weitere Zweitligasaison ohne Allagui: FCSP-Coach Markus Kauczinski


Die Entscheidung geht wohl mehr vonseiten des Vereins aus, Hauptgrund wird wohl das verhältnismäßig hohe Gehalt Allaguis sein. Die Erklärung des Vereins wird währenddessen relativ zügig erwartet, da man bei den gescheiterten Vertragsverlängerungen mit Richard Neudecker und Jeremy Dudziak ebenfalls nicht lange wartete, um es der Öffentlichkeit mitzuteilen. Allagui scheint sich derweil mit seinem Schicksal abgefunden zu haben: "Dass sich der Verein im Nicht-Aufstiegsfall anders orientieren will, ist für mich auch okay. Ich bin gerne hier und wenn wir aufsteigen, wäre das natürlich top. Aber wenn es anders kommt, ist es im Fußball auch so, dass wenn die eine Tür zugeht, eine andere aufgeht."