​​Ajax Amsterdam warf im Achtelfinale der Champions League den Titelverteidiger Real Madrid raus. Doch nicht nur weil die Niederländer den Erzrivalen des ​FC Barcelona eliminiert haben, funken beide Klubs auf einer Wellenlänge. Die langjährige Verbundenheit soll nun angeblich weiter intensiviert werden.


​Der freundschaftliche Umgang der beiden europäischen Schwergewichte fand seinen Anfang bei der Ikone Johann Cruyff. Der niederländische Superstar wurde bei Ajax ausgebildet und entwickelte den dominanten und auf Ballbesitz ausgelegten Spielstil der Niederländer später in verschiedenen Rollen bei den Katalanen weiter. Die gegenseitige Wertschätzung von damals ist noch immer geblieben.

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Matthijs de Ligt gilt als eines der größten Talente des internationalen Fußballs


Vor wenigen Wochen wurde das Verhältnis der beiden Vereine weiter intensiviert. So konnten sich die beiden Klubs auf einen Transfer von Ajax-Juwel Frenkie de Jong einigen, der ab der kommenden Saison für den amtierenden spanischen Meister auflaufen und die Vereinskasse der Holländer um satte 75 Millionen Euro bereichern wird. Doch damit nicht genug, haben die Blaugranas auch ein Auge auf Ajax-Abwehrchef ​Matthijs de Ligt geworfen.


Wie die Zeitung Sport berichtet, sollen die anstehenden Verhandlungen um den 19-Jährigen darüberhinaus dafür genutzt werden, eine dauerhafte Kooperation zwischen beiden Traditionsvereinen auszuhandeln. Dabei winkt den Katalanen in Zukunft ein Vorkaufsrecht auf alle vielversprechenden Ajax-Talente. Doch auch der Klub aus den Niederlanden würde von der ausgeweiteten Zusammenarbeit profitieren.

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Die Kaderschmiede von Ajax Amsterdam ist legendär


So könnte Ajax im Gegenzug als eine Art Zwischenstation für Spieler des Messi-Klubs dienen, denen der Durchbruch beim Starensemble von Trainer Ernesto Valverde noch nicht gelang. Dabei würden die verliehenen Spieler davon profitieren, dass sich die Spielweisen von beiden Klubs zuweilen sehr ähneln und eine ähnliche Vereinsphilosophie vorgelebt wird. Neben Barça sind auch mehrere andere internationale Spitzenklubs an de Ligt interessiert, das Angebot der Spanier dürfte nun jedoch kaum zu toppen sein.