​Nach zwei Jahren gingen ​Borussia Dortmund und Alexander Isak vorübergehend getrennte Wege. Der 19-jährige Angreifer ​wechselte Ende Januar auf Leihbasis zum niederländischen Erstligisten Willem II Tilburg, wo er seither mit starken Leistungen zu überzeugen wusste. Dank der guten Auftritte wurde der Youngster wieder für die schwedische A-Nationalmannschaft nominiert.


Im Januar 2017 griff der BVB für Isak tief in die Tasche. Knapp neun Millionen Euro Ablöse überwiesen die Schwarz-Gelben für den damals 17-Jährigen an den schwedischen Klub AIK Solna. In Dortmund wartete das Top-Talent zwei Jahre lang vergebens auf den Durchbruch und kam nur selten zum Einsatz. 


"Am Anfang hatte ich keine großen Erwartungen auf Spielanteile", erklärte Isak gegenüber SVT Sport. Daher sei er nicht besonders frustriert gewesen. "Aber nach einer Weile dachte ich, dass es an der Zeit war. Als ich keine Chance bekommen habe, musste ich mir eine andere Gelegenheit suchen", wird der Rechtsfuß vom Portal Fußballeck zitiert. 

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Bestritt 13 Pflichtspiele für den BVB: Alexander Isak



​Cheftrainer Lucien Favre hätte sich im Winter ebenfalls für ein Leihgeschäft ausgesprochen. Fündig wurde der Tabellenzweite in den Niederlanden. "Dann bin ​ich zu Willem II gekommen, wo ich Spielzeit bekomme und Leistung zeigen konnte", gab der Mittelstürmer zu Protokoll. Nach neun Pflichtspielen für seinen neuen Arbeitgeber hat Isak sechs Treffer und eine Vorlage auf dem Konto stehen. Der 19-Jährige wurde zudem erstmals seit Januar 2017 wieder für die A-Nationalmannschaft nominiert. 


Die zwei Jahre beim BVB, wo Isak vertraglich noch bis 2022 gebunden ist, seien keinesfalls verlorene Zeit gewesen. "Ich hatte zwei Jahre, in denen ich nicht so oft gespielt habe, mich aber weiterentwickeln und gut trainieren konnte", betonte der schwedische Nationalspieler. Im Sommer kehrt Isak voraussichtlich wieder nach Dortmund zurück. "Das ist der Plan. Es wäre komisch, wenn ich etwas anderes sagen würde", erklärte der Youngster.