​Bayern-Präsident ​Uli Hoeneß hat sich in den letzten Monaten immer wieder zum geplanten Kaderumbruch geäußert und ​einige Top-Transfers in Aussicht gestellt. Am Dienstagabend kündigte der 67-Jährige auf einer Veranstaltung in München an, dass der deutsche Rekordmeister im Sommer für neue Spieler tief in die Tasche greifen wird. 


"Wir sind gerade dabei, unsere Mannschaft zu verjüngen. Das ist das größte Investitionsprogramm, das der ​FC Bayern je hatte", erklärte Hoeneß auf der Maklermesse des Dienstleisters Fond Finanz. Bei der Suche nach Neuzugängen spiele allerdings nicht nur die Ablösesumme eine Rolle. "Geld regiert den Fußball, aber die entscheidenden Prozente für große Titel machen die Spieler mit Persönlichkeit auf dem Platz", wird der Präsident von der Bild-Zeitung zitiert. 


Mit Benjamin Pavard vom VfB Stuttgart hat der Tabellenführer bereits einen Neuzugang unter Dach und Fach gebracht. Der Weltmeister kann die Schwaben dank einer Ausstiegsklausel für 35 Millionen Euro verlassen. Der Franzose dürfte sich als vergleichsweise günstiger Neuzugang erweisen. Die Sport Bild spekuliert darüber, dass der FC Bayern im Sommer über 200 Millionen Euro in den Kader investieren wird. Zum Vergleich: In der laufenden Saison gab der deutsche Rekordmeister lediglich zehn Millionen Euro (Verpflichtung von Alphonso Davies) aus.

VfB Stuttgart v Fortuna Duesseldorf - Bundesliga

Neuzugang vom VfB Stuttgart: Benjamin Pavard


In den Medien werden seit Wochen einige potenzielle Neuzugänge gehandelt. Die beiden Nationalspieler Timo Werner (​RB Leipzig) und Kai Havertz (​Bayer 04 Leverkusen) zählen ebenso zum Kandidatenkreis wie Lucas Hernandez (Atletico Madrid) und ​Chelsea-Eigengewächs Callum Hudson-Odoi. Am Dienstag berichtete beIN Sports, dass die Bayern ​Nicolas Pépé vom OSC Lille für etwa 80 Millionen Euro verpflichten wollen. ​Real-Star Gareth Bale wurde zuletzt ebenfalls mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht - seine Verpflichtung dürfte aber wohl eher ein Transfergerücht bleiben.