​In der französischen Hauptstadt kann weiter munter geshoppt werden. Paris Saint-Germain muss vorerst keine Strafen wegen Verstöße gegen das Financial Fair Play fürchten. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat die UEFA-Untersuchungen abgewiesen.


Demnach habe der europäische Fußballverband einen Formfehler bei den Untersuchungen begangen, so das CAS-Urteil. PSG hatte gegen die eingeleiteten Ermittlungen der UEFA erfolgreich Einspruch eingelegt.


2018 hieß es seitens der UEFA, man werde keine Maßnahmen gegen den französischen Meister einleiten. Dies könnte etwa eine Transfersperre sein, wie sie ​aktuell dem FC Chelsea droht. Später wollte man die Ermittlungen aber wieder aufnehmen, die Frist war nach Ansicht des CAS aber abgelaufen.


Im Zuge der ​Football-Leaks-Enthüllungen wurde offengelegt, welche enormen "Sponsorengelder" PSG aus Katar bekommt. Die Verträge seien dabei völlig übertrieben dotiert und würden sich in keinster Weise am Markt orientieren. PSG will damit die FFP-Bedingungen aushebeln, wonach jeder Klub nur soviel Ausgeben kann, wie er einnimmt. Innerhalb von drei Jahren ist ein maximales Defizit von 30 Millionen Euro erlaubt.


Schaut man auf die Ablösesummen für Neymar und Kylian Mbappe, klingt das fast schon wie Kleingeld...