​Andreas Rettig wird zum 30. September 2019 seine Tätigkeit als kaufmännischer Geschäftsleiter des ​FC St. Pauli beenden, dies teilte der Zweitligist am Dienstag mit. Die Gründe dafür sind privater Natur.


Andreas Rettig suchte bereits frühzeitig die Gespräche mit den Verantwortlichen des FC St. Pauli, letztendlich einigten sich beide Parteien auf das Ende der Zusammenarbeit zum 30. September. "Die Gespräche über Andreas‘ Ausscheiden waren freundschaftlich, respektvoll und zu jeder Zeit von weitsichtiger Planung für den FC St. Pauli geprägt", wird Präsident Oke Göttlich auf der Website des Zweitligisten zitiert.


"Die Entscheidung, diesen großartigen Verein zu verlassen, ist mir unglaublich schwer gefallen, aber es gibt '50+1' private und persönliche Gründe für diesen Schritt", erklärte Rettig seine Entscheidung. "Bedanken möchte ich mich ausdrücklich beim Präsidium und dem Aufsichtsrat für die in jeder Hinsicht vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit denen wir in den letzten vier Jahren viele Dinge bewegen und umsetzen konnten."

Andreas Rettig ist seit dem 1. September 2015 der kaufmännische Geschäftsführer der Hamburger, zuvor war er bereits in ähnlicher Funktion bei der DFL sowie als sportlicher Leiter bei drei Bundesligisten tätig (​FC Augsburg​1. FC Köln und ​SC Freiburg). Der gebürtige Leverkusener wird nach seinem Ausscheiden in seine Wahlheimat Köln zurückkehren.


"Der Zeitpunkt der Entscheidung fällt in eine Situation, in der der Verein wirtschaftlich wie tabellarisch solide aufgestellt ist", sagte Präsident Göttlich weiter. Aktuell ist St. Pauli Vierter in der 2. Bundesliga und hat noch alle Chancen auf den Aufstieg. "Dieses Präsidium steht seit seinem Amtsantritt und auch weiterhin für die Balance zwischen sportlicher Ambition und Wirtschaftlichkeit." Über die Nachfolge von Andreas Rettig soll zu Beginn der neuen Saison informiert werden.