Aus den letzten sechs Partien nur ein Sieg, der Vorsprung auf Eintracht Frankfurt auf einen Zähler zusammengeschmolzen und die Leistungen des Teams inzwischen eher dürftig. Dennoch ist Jonas Hofmann von ​Borussia Mönchengladbach nicht gewillt, die aktuelle Berichterstattung über die Fohlen hinzunehmen. Er ist der Meinung, es wird zu negativ gesehen.


Das Zwischenhoch in Mainz war eher ergebnistechnisch zu sehen, denn spielerisch war trotz des 1:0-Auswärtssieges beim FSV längst nicht alles gut, was Borussia Mönchengladbach darbot. Beim 1:1 gegen den ​SC Freiburg am vergangenen Wochenende wurde erneut spielerische Armut deutlich, die dieses Mal nicht mit drei Punkten belohnt wurde. Daher ist der einst so komfortable Vorsprung auf Rang fünf inzwischen auf einen Zähler geschrumpft.


Von einer Krise am Niederrhein aber will Mittelfeldmann Jonas Hofmann nichts wissen. Im Boulevardblatt Express entgegnete er: "Es wird aus meiner Sicht teilweise alles viel zu negativ gesehen. Natürlich sind die Ansprüche gestiegen, von uns wird mittlerweile erwartet, dass wir einen Gegner wie Freiburg zu Hause einfach schlagen, dass wir in Mainz wie selbstverständlich gewinnen - was da eben so kommt."


Die Fans hingegen beruhigte er und forderte, weiter den Glauben zu behalten. "Wir wissen das richtig einzuschätzen. Das sollen auch keine Ausreden sein, wir haben auch unsere Ansprüche, aber wichtig ist doch, dass wir jetzt weiter positiv bleiben. Niemand von uns wird irgendetwas schleifen lassen."


Tatsächlich kann man dem Team den Willen nicht absprechen, überraschend ist nur die plötzliche spielerische Armut, die die Mannschaft erneut zeigt. Dabei war man eigentlich davon ausgegangen nach der formidablen Hinrunde, das Tal der vergangenen Rückrunde durchschritten zu haben. Inzwischen wirkt es aber, als habe jemand die Mannschaft vom Frühjahr 2018 auf den Platz zurückgeholt, wo die Leistungen ähnlich waren. Daher gilt es in der Länderspielpause, diese Dinge wieder abzustellen, damit gegen Düsseldorf wieder drei Punkte auf der Habenseite stehen.