Julian Nagelsmann,Alfred Schreuder

So tickt Alfred Schreuder: 7 Fakten über den neuen TSG-Coach

Der Nachfolger für Julian Nagelsmann bei der TSG Hoffenheim ist gefunden. Wie die Kraichgauer am heutigen Dienstag mitteilten, wird der niederländische Trainer Alfred Schreuder die Nachfolge des nach Leipzig abwandernden Übungsleiters übernehmen. Wir zeigen euch, wer der Neue ist.   
 

7. Spielerlegende

Alfred Schreuder war vor seiner Trainerkarriere Profi in den Niederlanden und brachte es auf insgesamt 338 Spiele in der höchsten niederländischen Spielklasse. Unter anderem spielte er dort für RKC Waalwijk, NAC Breda, Feyenoord Rotterdam und den FC Twente Enschede. 2008 beendete er aufgrund vieler Verletzungen schließlich die Profikarriere und begann als Co-Trainer bei Vitesse Arnheim.   

6. Beinahe Nationalcoach

Nach der Europameisterschaft 2012 sollte Schreuder eigentlich als Co-Trainer neben Bert van Marwijk bei der niederländischen Nationalmannschaft an der Seitenlinie stehen, doch es kam anders. Ex-Bayern-Trainer Louis van Gaal wurde neuer Bondscoach, womit sich auch die Stelle für Schreuder leider erledigt hatte.   

5. Fehlende Lizenz

Im Februar 2013 sollte Schreuder bereits schon einmal als Cheftrainer beim FC Twente übernehmen, tat dies auch interimsweise, besaß zu jenem Zeitpunkt aber noch keine Lizenz für die Eredivisie. Daher musste er nach einem knappen halben Jahr wieder ins zweite Glied zurück und wurde erneut Co-Trainer unter Michel Jansen.   

4. Erste Cheftrainerstation

Erstmals als Chef auf der Bank bei einem Verein war er dann schließlich ein Jahr später beim FC Twente Enschede. Von Juli 2014 bis August 2015 übernahm er das Amt seines Vorgängers Jansen, in der Zwischenzeit hatte er die notwendige Lizenz erworben. Am Ende landete der Verein unter seiner Leitung in der Eredivisie auf Rang 10.   

3. Internationale Erfahrung

In seiner Cheftrainer-Saison bei Twente war der Verein auch für die Europa League qualifiziert, musste aber in den Playoffs ran. Dort ging es gegen Qarabag Agdam, wo sein Team bereits unglücklich ausschied. Nach einem 0:0 im Hinspiel in Aserbaidschan gab es daheim nur ein 1:1. Die Auswärtstorregel wurde ihm und seiner Mannschaft somit zum Verhängnis.   

2. Kein Unbekannter in Hoffenheim

Es ist nicht das erste Mal, dass Schreuder in Hoffenheim anheuert. Bereits unter dem neuen Schalke-Coach Huub Stevens, der ebenfalls in Hoffenheim auf der Bank saß, war Schreuder als Co-Trainer in Sinsheim tätig. Als Julian Nagelsmann im Februar 2016 übernahm, blieb er als Co-Trainer im Kraichgau.   

1. Ausbildung junger Spieler

Im Januar 2018 ging Schreuder schließlich nach Ajax Amsterdam zurück, wo er Erik ten Hag assistierte. Dort hatte er die Möglichkeit, mit dem jungen Kader von Ajax zu arbeiten, der aktuell die Champions League aufmischt. Allerdings hatte er auch dort nicht immer internationales Glück, denn in der Vorsaison schied die Mannschaft sowohl in der Qualifikation zur Champions League (gegen Nizza, 1:1, 2:2) als auch in der anschließenden Qualifikation zur Europa League (gegen Rosenborg Trondheim, 0:1, 2:3) aus. 

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