Diese Woche stehen europaweit Test- und Qualifikations-Länderspiele auf dem Plan. Entsprechend übersichtlich ist das Personal, mit dem HSV-Trainer Hannes Wolf (37) die Trainingseinheiten rund um den Volkspark angeht. Auf eine Sichtung der Talente aus den Nachwuchsmannschaften verzichtet der Übungsleiter trotzdem.


Mit David Bates, Fiete Arp, Manuel Wintzheimer, Jonas David, Mats Köhlert, Tatsuya Ito, Rick van Drongelen, Orel Mangala, Berkay Özcan und Vasilije Janjicic fehlen dieser Tage zehn Spieler aus dem aktuellen ​HSV-Kader beim Training.

Eigentlich eine gute Gelegenheit für den Nachwuchs, sich mal zu präsentieren und für höhere Aufgaben zu empfehlen. Doch Hannes Wolf verzichtet darauf. Und das macht auch Sinn.

Vielleicht hat der unerwartete Schock des Darmstadt-Spiels mit Wolfs Entscheidung zu tun. Schließlich gilt es jetzt für die restlichen acht Spieltage, alle Kraft und Konzentration zu bündeln und sich auf das große Ziel Wiederaufstieg zu fokussieren. Jetzt noch Experimente mit Nachwuchsspielern zu beginnen, wäre fehl am Platz und auch eher nicht zielführend. 


Den Karren, den man seit Samstag etwas tiefer in den Schlamm gefahren hat, müssen die gestandenen Spieler rausziehen. Von Spielern, die noch nie im Profi-Bereich mitgewirkt haben, kann man da eher keine große Hilfe erwarten. Und nebenbei ist es auch nicht so, dass sich von den A-oder B-Jugendmannschaften in den letzten Wochen und Monaten jemand derart in den Vordergrund gespielt hätte, um sich eine Einladung zu einem solchen Casting zu verdienen.

So wird es also in dieser Woche große Lücken auf dem Trainingsgelände im Volkspark geben. ​