James Rodriguez findet sich mittlerweile wieder ganz gut beim FC Bayern zurecht. Der Deutsche Rekordmeister würde den Kolumbianer gerne halten, dieser liebäugelt jedoch mit einer Rückkehr zu ​Real Madrid im Sommer. Der Transfer von Eder Militao könnte James' Wünschen jedoch einen Riegel vorschieben.


42 Millionen Euro muss der FC Bayern München zahlen, um die Kaufoption für James Rodriguez in diesem Sommer zu aktivieren. Während der Rekordmeister gewillt scheint, James an sich zu binden, will der Kolumbianer offenbar wieder zurück zu Real Madrid.


​Neben der Wiedereinstellung von Zinedine Zidane, der schon während seiner ersten Amtszeit als Real-Trainer kein großer Fan von James war, dürfte das spanische Transfer-Regelwerk der Rückkehr von Rodriguez nach Madrid im Weg stehen. Denn in Spanien dürfen lediglich drei Nicht-EU-Bürger im Kader stehen. Mit den Neuzugängen Rodrygo, Eder Militao und Youngster Vinicius Junior ist der Rahmen bei Real damit bereits ausgereizt.

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Bleibt er beim FC Bayern? James Rodriguez kann nicht zurück zu Real Madrid



Während der Brasilianer Casemiro bis zum Sommer die spanische Staatsbürgerschaft erhalten soll, ist für James Rodriguez schlichtweg kein Platz mehr bei Real Madrid. Vinicius Junior spielt eine fantastische Saison für die Königlichen und dürfte in Zukunft zum Aushängeschild des Vereins werden. Für den 18-Jährigen Rodrygo legte Real Madrid just 45 Millionen Euro auf den Tisch - für James Rodriguez wird das Ausnahmetalent seinen Platz in Madrid nicht räumen müssen.


Der ​Transfer von Eder Militao schiebt einer Rückkehr von James Rodriguez damit also den Riegel vor. Ohnehin dürfte Zinedine Zidane im offensiven Mittelfeld ​ohne den Kolumbianer planen. Ein Verbleib beim FC Bayern München scheint damit die lukrativste Option für James zu sein.