Mit dem Trainerwechsel von Domenico Tedesco zu Altmeister Huub Stevens darf man bei ​Schalke 04 getrost davon ausgehen, dass die Defensivarbeit noch mal erhöht wird. Allerdings ließ der Niederländer einige Fragen bezüglich der Aufstellung gegen ​RB Leipzig am kommenden Samstag offen. So könnte er dennoch beginnen gegen die Sachsen.


Die erste Frage, die Stevens direkt offen ließ, war die nach der Nummer eins zwischen den Pfosten. Ob Ralf Fährmann oder Alexander Nübel, wollte er auf der Pressekonferenz nicht ausführen. "Wir werden mit dem Torwart-Trainer sprechen und mit den Torhütern. So bleibt noch eine Überraschung für euch Journalisten."


Auch davor wird es knifflig. Die Wahrscheinlichkeit geht eher in Richtung Vierer- als Dreierkette. Dort würden im Zentrum Salif Sane und Matija Nastasic auflaufen. Die beiden Außenpositionen dürften in dem Fall von Neuzugang Jeffrey Bruma und Bastian Oczipka besetzt werden.


Das Mittelfeld dürfte Stevens mit einer Doppelsechs absichern wollen. Dafür kämen am ehesten Nabil Bentaleb und Benjamin Stambouli in Frage, um nach hinten dicht zu machen. Dann wäre hingegen die Frage, ob Weston McKennie auf der Außenposition aufgeboten wird, oder ob er tatsächlich auf der Bank Platz nehmen muss.


Denn am ehesten kämen auf den Außenpositionen dann Yevhen Konoplyanka und Breel Embolo in Frage, Rabbi Matondo dürfte ebenfalls nur Außenseiterchancen auf einen Platz in der Startelf haben. Ganz vorne könnte Stevens dann Guido Burgstaller als Stoßstürmer auf den Platz schicken, der von Steven Skrzybksi oder einem begnadigten Mark Uth unterstützt wird. Auch hier äußerte sich der niederländische Trainer vielsagend auf der Pressekonferenz: "Jeder Mensch hat eine zweite Chance verdient. Mehr muss ich nicht dazu sagen."


Die potenzielle Formation im Überblick: