​Der ​VfL Wolfsburg empfängt am 26. Spieltag die Fortuna aus Düsseldorf. Für die ​Wölfe geht es darum, den Anschluss an die Europa-Plätze nicht zu verlieren. Mit ​Düsseldorf wartet allerdings ein sehr unangenehmer Gegner. Zumindest kann Trainer Bruno Labbadia auf fast alle Stammspieler zurückgreifen. Die voraussichtliche Aufstellung gegen Düsseldorf im Überblick.


Nach der 0:6-Klatsche gegen ​Bayern München rückt Europa wieder außer Reichweite. Gegen Düsseldorf müssen nun wieder Punkte folgen. Dabei kann Labbadia auch auf fast alle Stammkräfte bauen, einzig William und Renato Steffen, die am Mittwoch nicht trainieren konnten, sind fraglich.


Im Tor steht natürlich der Belgier Koen Casteels. Er ist beim VfL die unangefochtene Nummer 1 und konnte in dieser Saison schon acht Mal seinen Kasten sauber halten. Mit seiner Erfahrung und guten Paraden sicherte er schon viele Punkte.


Die Abwehr wird wahrscheinlich aus einer Viererkette bestehen. Labaddia könnte zum 4-3-1-2-System zurückkehren, was zuletzt gegen Bremen (1:1) der Fall war. Dabei startet Jeremy Roussillon auf der linken Seite, auf der gegenüberliegenden könnte William durch Paul Verhaegh ersetzt werden. Allerdings bestehen beim Brasilianer weiterhin Chancen auf einen Einsatz.


Im Zentrum sind der US-Amerikaner John Anthony Brooks und Robin Knoche gesetzt. Bei den Wölfen bilden sie ein starkes Duo, das vor allem physisch sehr gut mithalten kann. Das defensive Mittelfeld ist mit Joshua Guilavogui ebenfalls stark besetzt. Der Kapitän ist nach seiner Verletzung ein absoluter Leader und geht mit großem Kampf voran.

Bruno Labbadia

Wie stellt er gegen Düsseldorf auf? - Wolfsburg-Trainer Bruno Labbadia 



Auf den weiteren Mittelfeld-Positionen ist ebenfalls schon alles geklärt. Die rechte Seite wird Yannick Gerhardt beackern. Auch er avanciert immer mehr zu einem wichtigen Spieler und kam bisher 23 Mal zum Einsatz. Sein Pendant auf der linken Seite ist Maximilian Arnold. Auch er bereichert die Offensive der Wölfe nachhaltig und konnte unter anderem schon fünf Vorlagen beisteuern.


Die Geschicke im offensiven Mittelfeld wird Admir Mehmedi leiten. Der Feingeist spielt eine überdurchschnittliche ​Bundesliga-Saison und kommt im Schnitt auf fast eine Torvorlage pro 90 Minuten. Er soll die Bälle verteilen und die Stürmer in Szene setzen, von denen Labbadia gegen Düsseldorf zwei auf das Feld schicken könnte.


Zum einen wird natürlich Wout Weghorst auflaufen. Der Niederländer ist der beste Torjäger der Wölfe und kommt bisher auf gute neun Tore. In Wolfsburg machte er den nächsten Schritt und könnte am Samstag von Felix Klaus unterstützt werden. Dieser gab erst kürzlich sein Startelf-Debüt, doch man ist von seinen Fähigkeiten überzeugt.


Auf der Bank hat Coach Labbadia auch immer noch gefährlich Back-Ups zur Verfügung. Spieler wie Yunus Malli oder Josip Brekalo können in der Schlussphase immer noch einmal den Unterschied machen.


Die mögliche Startelf im Überblick: