​Axel Witsel, der Mittelfeldmotor von ​Borussia Dortmund, fällt für das Auswärtsspiel bei ​Hertha BSC mit einem Faserriss verletzt aus. Daher muss BVB-Coach Lucien Favre Alternativen finden, wovon er im Kader einige hat. Es böte sich die Chance für Mahmoud Dahoud an, auch eine defensive Doppelsechs mit Julian Weigl und Thomas Delaney ist möglich.


Es ist kein gutes Omen für Borussia Dortmund, dass einer der wichtigsten Spieler im Kader vor dem Auswärtsspiel in der Hauptstadt verletzt ausfällt. Axel Witsel muss mit einer Muskelverletzung im Adduktorenbereich passen, weshalb Lucien Favre gezwungen ist, in der Zentrale umzubauen. Doch die große Frage ist, wer für den belgischen Nationalspieler einspringen wird.


Eine Möglichkeit wäre Mahmoud Dahoud. Der 23-Jährige wäre die spielstarke Ersatzvariante für den kantigen Belgier. Allerdings hat Dahoud im vergangenen halben Jahr gerade mal fünf Bundesligaeinsätze gehabt, zuletzt fiel er mit einem grippalen Infekt aus. Auch hat er nicht die körperliche Präsenz von Witsel, was es vielleicht gegen unbequeme Berliner braucht.


Als zweite Variante stünde Julian Weigl bereit, der gemeinsam mit Thomas Delaney eine Doppelsechs bilden könnte, oder wegen seiner guten Passsicherheit auch eine Station weiter vorne geeignet wäre, auf der Position des Achters. Für Weigl spricht zumindest seine Spielpraxis, denn er spielte vom 17. bis zum 23. Spieltag alle Partien über 90 Minuten, ehe auch er gegen Augsburg außen vor blieb und gegen Stuttgart erkältet fehlte. 


Dass Favre vor dem Duell mit seinem Ex-Klub bereits ankündigte, nicht viel verändern zu wollen, spricht jedenfalls eher für eine Aufstellung von Weigl, auch weil Dahoud in diesem Jahr gerade mal 110 Bundesligaminuten absolviert hat. Aber ganz gleich, wer am Ende spielt, der Ausfall von Witsel wiegt so oder so schwer vor dem Auswärtsspiel in Berlin.