​Bis ​Josha Vagnoman in dieser Spielzeit erste Ausrufezeichen setzen konnte, dauerte es zwar eine ganze Weile. Zudem fällt der Flügelflitzer aktuell mit einer Innenbandverletzung aus. Angebote für das vielversprechende Talent trafen bei den den Verantwortlichen des ​Hamburger SV dennoch auf taube Ohren.


Das 18-jährige Eigengewächs durchlief mehrere Jugendabteilungen der Rothosen und wurde im vergangenen Sommer mit einem langfristigen Vertrag bis 2021 ausgestattet. Da die Hamburger für Zweiligaverhältnisse auf den Außenbahnen aber stark besetzt sind, tat sich der Youngster in der Hinrunde noch ziemlich schwer. Auch unter dem neuen HSV-Coach ​Hannes Wolf dauerte es bis der variable Profi Fuß fassen konnte.

Josha Vagnoman,Sebastian Rudy

Josha Vagnoman zeichnet sich durch seine große Dynamik aus


Zu Beginn der zweiten Saisonhälfte schien sich der gebürtige Hamburger aber langsam einen Stammplatz zu erarbeiten und machte dabei sowohl auf der linken, aber auch auf der rechten Seite eine gute Figur. Umso bitterer, dass seine positive Entwicklung von der Verletzung jäh unterbrochen wurde. Allem Anschein nach, reichte das kurze Zwischenhoch jedoch aus, um gleich mehrere Interessenten auf den Plan zu rufen.


Wie die BILD berichtet, sollen so mit Newcastle United und dem FC Fulham sogar zwei Klubs aus der Premier League Interesse bekundet haben. Darüber hinaus soll auch der englische Zweitligist FC Brentford den Kontakt zu Vagnomans Berater-Agentur gesucht haben. Dem Vernehmen nach, standen dabei mögliche Ablösesummen von mindestens sieben Millionen Euro im Raum.


Sportvorstand Ralf Becker machte nun jedoch gegenüber der BILD deutlich, dass ein Abgang des Shootingsstars für den Aufstiegskandidaten zu keinem Zeitpunkt zur Diskussion stand. "Joshua hat sich sehr gut entwickelt. Wir finden ihn sehr spannend. Er hat einen Vertrag, wir planen mit ihm und sind nicht gesprächsbereit", so die unmissverständlichen Worte des Kaderplaners.