​Unter der Woche machte ​Bruno Labbadia allen Diskussionen um seine Zukunft ein Ende und erklärte in nüchternen Worten, dass er seinen im Sommer auslaufenden Vertrag beim ​VfL Wolfsburg nicht verlängern wird. Bei der Suche nach einem adäquaten Nachfolger für den Cheftrainer, kristallisieren sich langsam erste Topkandidaten heraus.


Nach Informationen des kicker, soll dabei ​Marco Rose aktuell die Wunschlösung der VfL-Verantwortlichen sein. Der 42-Jährige leitet seit dem Sommer 2017 die Geschicke von RB Salzburg und ist trotz bis Sommer 2020 gültigem Vertrag längst bei mehreren Klubs im Gespräch. So gilt der Österreicher auch bei der TSG 1899 Hoffenheim bereits seit geraumer Zeit als Kandidat auf die Nachfolge von Julian Nagelsmann, der im Sommer in Leipzig anheuern wird.

Bruno Labbadia

Bruno Labbadia wird eine funktionierende Mannschaft hinterlassen


Dem Bericht zufolge, soll nun jedoch auch der VfL an einer Verpflichtung des Fußballlehrer interessiert sein. Dabei soll unter anderem auch die räumliche Nähe zu Rosens Geburtsort Leipzig ein Pluspunkt der Wolfsburger sein. In der Tabelle trennen beide Klubs aktuell nur zwei Punkte. Beide Vereine haben daher im Kampf um einen Einzug in einen europäischen Wettbewerb noch gute Karten. Eine Europapokalteilnahme könnte daher unter Umständen am Ende den Unterschied machen.


Da das Duell der beiden Interessenten äußerst eng zu sein scheint, wäre es aus Sicht der Wölfe mit Sicherheit fahrlässig nur auf ein Pferd zu setzen. Dem Vernehmen nach, soll daher auch Oliver Glasner in den Fokus des Bundesligisten geraten sein. Der 44-Jährige ist seit 2015 in seiner Doppelfunktion als Trainer und Sportchef beim österreichischen Klub Linzer ASK hauptverantwortlich für den Aufschwung seines Vereins.

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Marco Rose ist heiß begehrt


Nach dem Aufstieg in der Saison 2016/17, belegt der Klub aktuell hinter Serienmeister Red Bull Salzburg den zweiten Tabellenplatz. Zu einer konkreten Kontaktaufnahme mit dem Trainer soll es laut dem VfL-Geschäftsführer zwar noch nicht gekommen sein, der gebürtige Salzburger gilt aber als äußerst ehrgeizig und scheint aus seiner aktuellen Mannschaft bereits das Optimum herausgeholt zu haben.


Bereits im vergangenen Winter ließ er einen langfristigen Verbleib in Linz daher offen: "Ich glaube, dass es gut ist, wenn man sich nicht zu viel mit der Zukunft beschäftigt, sondern im Hier und Jetzt seine Leistungen bringt. Dann kommt alles andere von selbst – auch bei mir", wird der Übungsleiter von der Onlineplattform 90minuten zitiert.


Neben den beiden genannten Kandidaten, warf so mancher Beobachter zuletzt auch den Namen David Wagner in die Runde. Der deutsche Coach, der im Januar seinen Job als Cheftrainer des englischen Erstligisten Huddersfield Town verlor, soll - Stand jetzt - aber kein Thema sein.