​Mit einer Ablöse von 24 Millionen Euro wurde ​Lucas Alario im Sommer 2017 zum Rekordneuzugang von ​Bayer 04 Leverkusen. Seitdem konnte der Argentinier aber längst nicht jeden Kritiker von sich überzeugen. Umso überraschender ist daher die Meldung, dass mit ​Atletico Madrid nun ein internationaler Spitzenklub ein Auge auf den Angreifer geworfen haben soll.


Der 26-Jährige spielte schon unter Ex-Trainer Heiko Herrlich nicht immer eine Hauptrolle und kokettierte daher bereits im vergangenen Winter mit einem Wechsel. Mit Real Betis war ein möglicher Abnehmer zwar schnell gefunden, am Ende legten die Verantwortlichen der Werkself aber ein Veto ein, da sie sich bei einem Verkauf des Mittelstürmers in der Offensive nicht breit genug aufgestellt sahen.

Lucas Alario

Bei Bayer ist Lucas Alario häufig nur die zweite Wahl


Anstatt unter dem neuen Coach Peter Bosz endlich durchzustarten, spielte der Angreifer aber auch unter dem Niederländer bislang nur die zweite Geige. Zuvor häufig zumindest als Edeljoker eingesetzt, durfte er in den beiden letzten Ligaspielen gar nicht mitwirken. Trotz noch bis 2022 laufendem Vertag, deutet daher vieles auf einen vorzeitigen Abgang hin.


Da käme das angebliche Interesse der Rojiblancos gerade recht, zumal die Spanier laut Informationen von TyC Sports bereit sind, satte 30 Millionen Euro auf den Tisch zu legen. Dem Bericht zufolge, soll der Deal näher und näher davorstehen, "sich zu materialisieren". Die wohl einzigartige Möglichkeit aus dem bisherigen Transferflop noch einen Gewinn zu erzielen, dürften sich die Bayer-Bosse eigentlich nicht durch die Lappen gehen lassen.


Liegt die zuvor häufig gut informierte Quelle auch in diesem Fall richtig, könnten die Leverkusener im kommenden Sommer ihrerseits die Verpflichtung eines neuen Stoßstürmers anstreben. Ein allzu großes Erbe würde Alario für seinen Nachfolger nicht wirklich hinterlassen, schließlich gelangen dem Gaucho bislang in 54 Einsätzen erst 18 Tore, deutlich zu wenig für seinen aktuellen Marktwert.