​​Borussia Dortmund büßte am vergangenen Spieltag trotz eines 3:1-Erfolges gegen den VfB Stuttgart die Tabellenspitze in der Bundesliga ein. Unterm Strich legten die Borussen in dieser Spielzeit dennoch unter dem neuen Trainer ​Lucien Favre einen großen Entwicklungsschritt hin. Gespräche über eine vorzeitige Vertragsverlängerung werden dennoch offenbar hintenangestellt.


Das aktuelle Arbeitspapier des 61-Jährigen läuft im Sommer 2020 aus. Obwohl die Schwarz-Gelben bereits aus beiden Pokalwettbewerben geflogen sind und auch in der Bundesliga in den letzten Wochen nicht die nötige Konstanz an den Tag legten, sollen die Klub-Verantwortliche dennoch eine Verlängerung des Vertrags anstreben. 


Wie der kicker in Erfahrung gebracht haben will, soll man im Zeitraum der bevorstehenden Länderspielpause aber von ersten Sondierungsgesprächen absehen. Ursprünglich war dieser Zeitraum als erste (lose) Verhandlungsrunde vorgesehen.

FBL-GER-BUNDESLIGA-NUREMBERG-DORTMUND

Michael Zorc ist von der Arbeitsweise von Lucien Favre überzeugt



Dass eine Ausweitung der Zusammenarbeit prinzipiell im Sinne der Klub-Bosse ist, scheint indes außer Frage. So bestätigte auch Sportdirektor ​Michael Zorc, dass man "natürlich" mit dem Schweizer sprechen werde. Einen konkreten Zeitrahmen für die Verhandlungen wollte der erfahrene Funktionär dabei zwar nicht nennen, klar dürfte jedoch sein, dass man noch im Laufe der Rückrunde eine Einigung erzielen möchte.


Schließlich wäre es ein unnötiges Risiko, mit einem auslaufenden Vertrag in die kommende Saison zu starten. Die Führungsriege der Dortmunder lässt daher keinen Zweifel aufkommen, dass der eingeschlagene Weg unter dem Taktikfuchs genau der richtige ist. "Er hat es geschafft, der Mannschaft eine klare Struktur und einen Wiedererkennungswert zu verpassen", so Zorc. Besonders imponiert zeigte sich der Sportdirektor von der "sehr ruhigen und analytischen" Arbeitsweise des Cheftrainers und daher erscheint eine Vertragsverlängerung schlussendlich nur eine Frage der Zeit zu sein.