Trotz des Trainerwechsels von Andre Breitenreiter zu Thomas Doll versinkt ​Hannover 96 immer tiefer im Abstiegsmorast und droht, erneut aus der ​Bundesliga abzusteigen. In all dem Chaos wurden nun auch pikante Vertragsverhandlungen zwischen dem Klub und dem sportlichen Leiter Gerhard Zuber bekannt.


Die Lage für Hannover 96 wird immer prekärer. Thomas Doll ist nun seit sechs Spielen am Ruder bei den Niedersachsen, seine Bilanz ist allerdings keinesfalls besser, als die seines Vorgängers Andre Breitenreiter. Nach sechs Spielen an der Seitenlinie bei 96 stehen fünf Niederlagen und erst ein Sieg zu Buche.


In diese tragische Phase treten nun prompt weitere Probleme zu Tage. So soll Klubboss Martin Kind derzeit eine eigentlich schon ausgemachte Verlängerung mit dem sportlichen Leiter Gerhard Zuber blockieren, wie die Bild-Zeitung berichtet. Um die Geschichte jedoch wirklich zu verstehen, muss man die Uhr ein paar Monate auf den Anfang der Saison zurückdrehen.


Dort wurden die Arbeitspapiere von Ex-Trainer Breitenreiter sowie von Manager Horst Heldt verlängert. Im Zuge dessen sollte auch der Kontrakt von Zuber ausgeweitet werden. Zuber selbst habe den Vertrag sogar schon unterschrieben, seither liege dieser allerdings in der Schublade von Kind, der seit nunmehr sechs Monaten eine Unterschrift verweigere.


Im September bestätigte der Hörgerätemagnat eine Übereinkunft noch gegenüber dem Sportbuzzer, es sei „ein Zeichen der Kontinuität“, hieß es damals. Wie die Bild weiter ausführt, soll es auch Schriftverkehr in Form von Mails und schriftlichen Bestätigungen gegeben haben, wo eine Verlängerung abgemacht wurde. Der Saisonverlauf der Niedersachsen habe jedoch für Bedenken gesorgt, woran sich seither auch nichts geändert hat.


Der Schriftverkehr könnte jedoch noch zu einem bösen Erwachen führen. Denn wie das Boulevardblatt weiter erfahren haben will, sollen bei einem Abstieg sowohl Thomas Doll, als auch Horst Heldt sowie auch Gerhard Zuber entlassen werden. Dann könnte sich im Falle von Zuber aber ein Rechtsstreit anbahnen. Denn dann ist zu prüfen, ob der Vertrag auch ohne die Unterschrift von Martin Kind Gültigkeit besitzt, entsprechend wäre eine höhere Abfindung für den sportlichen Leiter zu zahlen.