Anthony Modeste hat wenig Anlaufzeit nach seiner Rückkehr beim ​1. FC Köln gebraucht, um wieder Fuß am Rhein zu fassen. Nach fünf Spielen hat der Franzose bereits vier Treffer für die Domstädter auf dem Konto. Dafür sagte er unter anderem zwei Bundesliga-Vereinen und den türkischen Spitzenklubs ab.


Seit einem Monat darf Anthony Modeste endlich wieder für den 1. FC Köln spielen. Nach einem langen Transferstreit gab der chinesische Klub Tianjin Tianhai schließlich nach und erteilte die Freigabe für den Stürmer, der damit endgültig zu „seinem“ Effzeh zurück konnte. Seither bedankt er sich artig mit Toren, wie man es von ihm gewohnt ist. In fünf Spielen steuerte er bereits vier Treffer zum möglichen Bundesliga-Aufstieg bei.


In einem Interview in der Sportbild verriet er nun, dass er auch Anfragen aus der Bundesliga und der Türkei erhielt. „Es gab verschiedene Anfragen. Von ​Schalke und Stuttgart, auch von Galatasaray Istanbul, Fenerbahce Istanbul, Besiktas Istanbul“, so der 30-Jährige. „Es war aber schnell klar, dass eigentlich nur der FC infrage kommt. Auch deshalb, weil der Verein mir deutlich gezeigt hat, wie sehr er mich zurückhaben will.“

Nach dem ganzen Hickhack der vergangenen Monate hat er aber einen Schnitt gemacht, wie er weiter ausführt. So hat er sich unter anderem von seinem Berater getrennt. „Ich regele meine Dinge nun selbst. Ich hätte bei einem anderen Verein wahrscheinlich mehr Geld verdienen und in der Champions League spielen können, aber sowohl ich als auch der FC haben aus unseren Fehlern gelernt.“


Nun hat Modeste sein Glück wiedergefunden und zahlt es mit Toren für den Spitzenreiter der zweiten Liga zurück. Angesprochen auf ein mögliches Karriereende am Rhein antwortete er: „Ich kann mir im Moment beim besten Willen nichts anderes vorstellen.“ Das klingt nach einem Happy End, bei dem alle Beteiligten, sollte in der kommenden Saison wieder Bundesliga-Fußball anstehen, kräftig durchpusten dürften.