​​Hannover 96 muss im Abstiegskampf noch einige Wochen ohne Matthias Ostrzolek auskommen. Der Linksverteidiger zog sich Ende Februar im Training ​eine schwere Rippenverletzung zu und fällt seither aus. Der Heilungsprozess verlief bislang sehr positiv, weshalb der 28-Jährige möglichst schnell wieder auf den Rasen zurückkehren will. 


"Dann gab es einfach nur ein großes Knacken", beschreibt Ostrzolek den Zusammenprall mit Schlussmann Michael Esser in einem vereinseigenen Interview. "'Bruno' hat die Knie angezogen, um sich zu schützen und ist mir dann in die Rippen gesprungen", erklärte der Linksverteidiger, der nach dem Zusammenprall auf dem Platz liegen blieb. "Bei jedem Atemzug habe ich gemerkt, wie die Rippen sich bewegen. Spätestens da war für mich klar, dass da noch ein bisschen mehr kaputt ist", so der Ex-Hamburger. Im Krankenhaus wurde die Diagnose Rippenserienbruch gestellt. 

Wenige Tage später habe Ostrzolek zudem erfahren, dass auch seine Lunge in Mitleidenschaft gezogen wurde. "Das war dann auch nochmal ein Rückschlag, den ich verarbeiten musste, da ich mich eigentlich am Wochenende schon wieder sehr gut gefühlt habe", gab der gebürtige Bochumer zu Protokoll. Mittlerweile geht es dem Linksfuß nach eigener Aussage "wirklich gut. Auch die Ärzte sind erstaunt, wie wenig Schmerzen ich habe", sagte der Außenverteidiger, der zeitnah mit seinem Reha-Programm beginnen will. 


Am Montag habe es erneut eine Untersuchung gegeben. Als ächstes will Ostrzolek "langsam damit anfangen, Rad zu fahren. Dann muss man schauen, wie der Körper auf verschiedene Belastungen reagiert und wie die Schmerzen sind", so der 28-Jährige. "Mein Ziel wäre es, keine sechs Wochen Pause einzulegen." Es bleibt abzuwarten, wann ​Cheftrainer Thomas Doll wieder auf den Bochumer zurückgreifen kann. In der laufenden Saison bringt es Ostrzolek auf 13 Pflichtspiele und eine Torvorlage.