Tony Jantschke sprang beim Auswärtsspiel in Mainz für den verletzten Matthias Ginter ein und machte ein starkes Spiel. Das belegen sämtliche Statistiken, am Ende stand zum elften Mal in dieser Saison hinten die Null. Gut möglich, dass Jantschke am Freitag gegen Freiburg eine weitere Chance erhält.


Mit dem 1:0-Sieg beim ​FSV Mainz 05 beendete ​Borussia Mönchengladbach die Ergebniskrise fürs Erste. Einen wesentlichen Anteil daran hatte auch Tony Jantschke, der erst seinen siebten Startelfeinsatz in dieser Saison beim Spiel gegen die Rheinhessen hatte. Mit einer Passquote von 96 Prozent, den zweitmeisten Ballkontakten (96) und den meisten gewonnenen Zweikämpfen aller Abwehrspieler (8) war er der inoffizielle Mann des Spiels.


Das bringt ihn nun auch in Stellung vor dem Spiel gegen den SC Freiburg, wo er sich berechtigte Chancen auf seinen zweiten Einsatz von Beginn an hintereinander machen darf. Dieter Hecking erklärte dazu in der Bild-Zeitung: „Es ist für ihn natürlich nicht einfach, weil es Matthias und Nico bisher sehr gut gemacht haben. Aber Tony macht Druck auf die beiden! Wir wissen ganz genau, was wir an ihm haben. Er trainiert in jeder Einheit am Maximum und er marschiert vorne weg!“


Auch Jantschke selbst ist sich seiner Rolle bewusst und bleibt demütig. „Ich weiß, dass der Trainer mir vertraut. Auch, wenn meine Aufgabe gerade eher darin besteht, voll da zu sein, wenn die beiden anderen schwächeln oder ausfallen. Aber wer weiß, was passiert! Der Trainer ist bekannt dafür, dass er gerne mal ein Gewinner-Team stehen lässt...“


Daher könnte Matthias Ginter nach seiner Verletzung noch eine längere Ruhepause bekommen, was die Chance für Jantschke erhöht, auch gegen Freiburg von Beginn an da zu sein. In der Mannschaft hat er jedenfalls die Rückendeckung seiner Kollegen, wie auch Kapitän Lars Stindl erklärt. „Wir sind alle sehr stolz, dass wir so einen Spieler in unseren Reihen haben. Ein Traum, jemanden zu haben, auf den du immer zählen kannst. Nicht nur sportlich, sondern auch als Typ.“