Aktuell hat ​BVB-Verteidiger Lukasz Piszczek seit mehr als einen Monat ​mit Fersenproblemen zu kämpfen. Doch der Pole, der nun auch wieder ins Mannschaftstraining einsteigen möchte, hat ein Ziel vor Augen: er möchte im Rückspiel gegen die Bayern wieder fit sein.


Bisher konnte der Rechtsverteidiger lediglich Einzelübungen im Fitnessraum absolvieren, doch nächste Woche soll er wieder Teil des Mannschaftstrainings sein. „Aktuell bin ich nur auf dem Fahrrad im Kraftraum, aber die Prognose ist optimistisch. Ich sollte nächste Woche wieder einsteigen", erzählt der Pole mit den meisten Bundesligaspielen, gegenüber der Zeitschrift Przeglad Sportowy.


Die Dortmunder vermissen den 33-Jährigen schmerzlich. Seit seiner Abstinenz verlor man im DFB-Pokal gegen Werder Bremen, schied in der Champions-League torlos gegen Tottenham aus und musste eine bittere Niederlage in der Liga gegen den FC Augsburg hinnehmen. Insgesamt holte man ohne den Rechtsverteidiger nur zwei Siege aus acht Pflichtspielen. Mit seiner Rückkehr erhofft man sich wieder mehr Stabilität. Denn er bleibt trotz seines Alters der solideste Außenverteidiger bei den Borussen. Hakimi konnte zwar den Offensivdrang gut ersetzen, doch er wies einige defensive Defizite auf. Zudem soll er eigentlich auf der linken Seite Marcel Schmelzer ablösen, in den man beim BVB kaum noch Vertrauen setzt.


Doch trotz der aktuellen sportlichen Misere bleibt Piszczek optimistisch: „So ist der Fußball. Wir sind immer noch in einer sehr guten Position. Die Liga bleibt spannend.“ Durch seine angekündigte Rückkehr ins Mannschaftstraining in der kommenden Woche stehen die Chancen gut, dass er im Spitzenspiel gegen den direkten Konkurrenten aus München (6. April, 18.30 Uhr) wieder einsatzfähig ist.