Die Verantwortlichen von ​Real Madrid sorgten am Montag mit der Rückholaktion ihres Erfolgstrainers ​Zinedine Zidane für eine große Überraschung. Auch für den Weltmeister von 1998 birgt das Comeback durchaus Risiken, hat seine Karriere als Coach bislang doch kaum Kratzer. Dem Vernehmen nach soll daher erst ein Versprechen von Klub-Boss Florentino Perez die Rückkehr ermöglicht haben.


Im vergangenen Sommer verließ nicht nur Zidane die Königlichen, auch Superstar Cristiano Ronaldo suchte nach drei Champions-League-Titeln in Folge bei seinem neuen Klub Juventus Turin eine frische Herausforderung. Doch anstatt den Ausfall des mehrfachen Weltfußballers zu kompensieren, verzichteten die Madrilenen auf spektakuläre Neuzugänge. 

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Zinedine Zidane soll Real wieder in die Erfolgsspur bringen



In der aktuellen Spielzeit gelang es sowohl dem mit viel Vorschusslorbeeren gestarteten Julen Lopetegui, als auch dessen Nachfolger Santiago Solari nicht, die teilweise in die Jahre gekommenen Superstars des spanischen Hauptstadtklubs zu weiteren Topleistungen zu führen. Spätestens nach der Rückkehr von Zidane ist jedoch klar, dass die Königlichen im kommenden Sommer eine galaktische Transferoffensive planen.


So soll Florentino Perez laut Informationen des Independent dem 46-jährigen Coach zugesichert haben, dass er in der kommenden Spielzeit auf zwei seiner Wunschspieler zurückgreifen darf. Dabei soll es sich neben Tottenham-Spielmacher Christian Eriksen auch um Chelsea-Star ​Eden Hazard handeln, der bereits seit geraumer Zeit mit einem Wechsel nach Spanien in Verbindung gebracht wird. Nun sollen die Blancos aber endlich ernst machen und für das Duo insgesamt 300 Millionen Euro auf den Tisch legen. Laut dem Telegraph wurde Chelsea wegen Hazard bereits kontaktiert.

Einhergehend mit den spektakulären Neuzugängen soll der aktuelle Kader einer Grundsanierung unterworfen werden. Dabei gelten sowohl Gareth Bale, als auch der amtierende Weltfußballer Luka Modric als potenzielle Streichkandidaten. Auch Toni Kroos, der in dieser Spielzeit seiner Form der vergangenen Jahre meilenweit hinterherläuft, sollte in den nächsten Wochen tunlichst Pluspunkte sammeln, will er nicht ebenfalls der Kaderverjüngung zum Opfer fallen.