​Maximilian Eggestein ist spätestens in dieser Saison zu einem absoluten Schlüsselspieler des ​SV Werder Bremen gereift. Da der Vertrag des Mittelfeldspielers jedoch im Sommer 2020 ausläuft, wittern die Bosse von ​Borussia Dortmund ihre Chance - sie sollen nun ein erstes konkretes Angebot hinterlegt haben. Dem Vernehmen nach werkeln die Werderaner dennoch eifrig an einer Vertragsverlängerung.


Wie die BILD in Erfahrung gebracht haben will, machen die Borussen ernst und wagen einen ersten Vorstoß. Der 22-Jährige soll bereits für die kommende Saison als Verstärkung für die Mittelfeldzentrale angedacht sein. 


Mit Thomas Delaney war erst im vergangenen Sommer bereits ein Werder-Profi zu den Schwarz-Gelben gewechselt und konnte sich bei seinem Klub schnell einen gutes Standing erarbeiten. Allem Anschein nach trauen die BVB-Verantwortlichen auch dem gebürtigen Hannoveraner eine ähnliche Entwicklung zu.

Axel Witsel,Maximilian Eggestein

Im DFB-Pokal triumphierte Eggestein gegen den BVB



Die Bilanz des Mittelfeldakteurs in dieser Spielzeit ist auch wahrlich nicht von schlechten Eltern. So verpasste Eggestein bislang kein einziges Ligaspiel und er war bereits an acht Treffern der Hanseaten direkt beteiligt. Dabei zeichnet sich der zentrale Mittelfeldspieler durch seine große Ballsicherheit und seine Laufstärke aus. Attribute, die neben seinem Cheftrainer Florian Kohfeldt auch dessen Kollegen Lucien Favre überzeugt haben.


Dem Bericht zufolge, wollen sich die Bremer aber nicht kampflos ergeben und sollen daher mit Nachdruck eine vorzeitige Vertragsverlängerung mit dem Shootingstar anstreben. Spätestens bis zum Sommer sollte eine Entscheidung her, schließlich kann der Traditionsverein nicht riskieren, mit dem begehrten Spieler in ein letztes Vertragsjahr zu gehen, da 2020 ansonsten keine Ablöse generiert werden könnte.

Frank Baumann

Frank Baumann möchte seinen Shootingstar unbedingt halten



Dem Vernehmen nach sind die Werder-Bosse um Sportchef Frank Baumann bereit, für Eggestein bis an die Grenzen zu gehen. So wollen sie ihren Schützling mit einer deutlichen Gehaltserhöhung zum Verbleib bewegen. So winkt dem elffachen deutschen U21-Nationalspieler ein jährliches Salär von über 3,5 Millionen Euro, womit er Sommer-Neuzugang Davy Klaassen als Topverdiener der Bremer ablösen würde.


Allem Anschein nach wären die Werder-Verantwortlichen zudem bereit einen Kompromiss einzugehen. So soll in dem neuen Vertrag angeblich eine Ausstiegsklausel inkludiert werden, die aber frühestens im Sommer 2020 zu ziehen wäre. Auf eine Höhe der dann festgelegten Ablösesumme hat man sich aber dem Vernehmen nach noch nicht verständigt.