​Schwierige Zeiten bei ​Real Madrid, doch nun stellt sich einer allen voran und schafft Klarheit. Sergio Ramos hat ein langes Statement auf Instagram veröffentlicht, indem der Spanier auf etliche Fragen, wie etwa den Streit mit Perez oder den letzten Trainings-Zoff mit Marcelo eingeht. Der Kapitän spricht Klartext.


​​"Als Fußballer sprechen wir am Liebsten auf dem Platz, aber in dieser Saison läuft es nicht so. Ich brauche mich nicht zu verstecken, die letzten Spiele waren ein Desaster. Wir verstecken uns aber nicht. Wir, die Spieler, sind hauptsächlich dafür verantwortlich und ich, als Kapitän, sogar noch mehr als alle anderen. Daher dachte ich mir, dass es am ehrlichsten wäre, wenn ich diese Fragen, die derzeit die Runde machen, einfach direkt beantworte. 

War die gelbe Karte gegen Amsterdam ein Fehler? 

Absolut. Es war ein Fehler und ich trage zu 200% die Schuld dafür. 


Warum ich die Dokumentation gedreht habe? 

Es gab da einige Verpflichtungen,die getroffen wurden und es ist mir nie durch den Kopf gegangen, dass wir das Spiel noch auf diese Art und Weise verlieren. Als das Spiel begann, wurde nur noch wenig aufgenommen. 


Ob ich mich mit dem Präsidenten in der Umkleidekabine gestritten habe? 

Kabinen-Vorfälle werden in der Umkleidekabine diskutiert und geklärt. Es gibt kein Problem und alle haben dasselbe Interesse: Real Madrid. 


Ob ich meine Mitspieler kritisiert habe? 

Wir sprechen in der Umkleidekabine immer und motivieren uns gegenseitig. Genauso gibt es Kritik, aber immer nur konstruktive. 


Ob ich eine Konfrontation mit Marcelo hatte? 

Wir haben im Training etwas geklärt. Das gehört dazu, wenn man unter Druck arbeitet. Aber das ist nur eine Anekdote, wie viele andere, die tagtäglich passieren. Marcelo ist wie ein Bruder für mich. 


Warum ich nach Valladolid gereist bin? 

Weil ich nah bei der Mannschaft sein wollte, um meine Mitspieler zu unterstützen. 


Was mit dem Trainier passieren wird? 

Das ist nicht unsere Entscheidung. Wir haben enormen Respekt vor der Trainerposition und wir unterstützen den ​Trainer von Real Madrid immer. Diese Reflektionen sind zweifelslos das Ergebnis einer enttäuschenden Saison, aber da der Erfolg uns nicht bremsen konnte, werden wir auch nicht zulassen dass die Niederlagen uns aufhalten. Unsere Aufgabe ist es weiterzumachen, zu arbeiten und uns zu entwickeln. Und wir sollten uns alle nochmal daran erinnern, dass wir uns glücklich schätzen können, dass wir bei Real Madrid spielen dürfen. Einige von uns haben hier Geschichte geschrieben, aber Real Madrid war, ist und wird immer Real Madrid sein. Der Name keines einzigen Spielers hat den Klub so legendär gemacht, aber gemeinsam haben wir alle eine Legende geschaffen. Gemeinsam müssen wir nun auch für eine gute Zukunft arbeiten und unsere Hoffnungen wiederbeleben. Madridista! #HalaMadrid"