Reiss Nelson, Leih-Spieler des ​FC Arsenal London und momentan aktiv bei der ​TSG Hoffenheim, war am Wochenende nicht für den Kader im Bundesligaspiel gegen den ​1. FC Nürnberg nominiert worden. Julian Nagelsmann erklärte im Nachhinein, dass es dabei nicht um Leistung, sondern um Disziplin ging.


2:1 könnten sich die Hoffenheimer im Duell gegen das Tabellenschlusslicht aus Nürnberg durchsetzen. In der Offensive mit von der Partie waren Adam Szalai, Joelinton, Andrej Kramaric und Ishak Belfodil - und selbst Eigengewächs David Otto wurde in der Schlussphase eingewechselt. Lediglich der 19-jährige Reiss Nelson war nicht einmal für den Kader nominiert. Weil der englische U21-Nationalspieler seit seinem Dienstantritt bei der TSG oft die entscheidenden Akzente im System von Trainer Nagelsmann setzen konnte und mit sechs Toren, sowie einer Vorlage auch keine schlechten Werte aufweist, verwunderte die Entscheidung sehr.

FBL-GER-BUNDESLIGA-LEIPZIG-HOFFENHEIM

Bald im Trikot des Gegners? Nelson hat angeblich Leipzigs Interesse geweckt


Doch nach dem wichtigen Sieg im Kampf um die europäischen Plätze erklärte sich Nagelsmann. Einzig und allein eine „erzieherische Maßnahme“ sei der Grund für seinen Beschluss gewesen, womit das Thema auch wieder relativ schnell vom Tisch war. Die Zukunft von Nelson ist bisher noch ungewiss. Bislang galt es als beschlossen, dass er im Sommer zu den Gunners zurückkehrt, doch laut Sport Bild ist RB Leipzig in den Poker um den Youngster eingestiegen, um unter anderem Druck auf den etatmäßigen Stürmer Timo Werner auszuüben.