​Trotz des ​3:1 Erfolgs gegen das Kellerkind aus Stuttgart ist man bei ​Borussia Dortmund nicht vollends zufrieden. Lange war das Spiel gegen den ​VfB sehr offen und vor allem das Gegentor war für so manchen unverständlich. Nach einem erneuten Gegentreffer durch einen Standard üben Sebastian Kehl und Michael Zorc nun Kritik.


Es war bereits das zehnte Gegentor in dieser Saison nach einem ruhenden Ball für den BVB, so onefootball.com. Durch das zwischenzeitliche 1:1 musste man gegen die Stuttgarter lange zittern. Die Standardschwäche wurde in den letzten Wochen schlimmer und so fand Sebastian Kehl deutliche Worte. 


Der Lizenzspielleiter kritisierte vor allem die Entstehung solcher Tore. „Selbst bei einer Raumdeckung ist man irgendwann verpflichtet, den Mann zu übernehmen und mitzugehen“, so Kehl im kicker. Auch sei jeder dazu verpflichtet sich zu einem Mann zugeordnet zu fühlen und sich nicht auf die anderen zu verlassen. Diese Worte richteten sich diesmal vor allem gegen Abdou Diallo, der seinen Gegenspieler Marc Oliver Kempf aus den Augen verlor.


Man bezahle momentan noch zu viel Lehrgeld, denn die Devise sollte klar sein: „Wenn ich den Ball nicht bekomme, darf ihn der Gegner auch nicht bekommen.“ Man müsse sich cleverer und besser verhalten. Auch der Sportdirektor Michael Zorc schlug in die selbe Kerbe. Für ihn sei vor allem die Schläfrigkeit ein Grund für die vielen Gegentore.


„Wir müssen aktiv sein, wenn der Ball unterwegs ist. Du kannst nicht warten, bis der Ball zu dir kommt, du musst den Flug des Balles beobachten und auf die Bewegung des Gegners reagieren.“ Im Blick auf das Meisterschaftsrennen in der ​Bundesliga sollte man diese Fehler also abschalten. Denn ab jetzt zählt jeder Punkt, um den ​FC Bayern München nicht davon ziehen zu lassen.