​Der brasilianische Edeltechniker ​Raffael geht bereit seit dem Sommer 2013 für ​Borussia Mönchengladbach auf Torejagd. Obwohl die aktuelle Spielzeit für den Angreifer bislang enttäuschend verlief, ​verlängerte der Südamerikaner unlängst seinen Vertrag bis 2020. In einem Interview erklärte der Routinier nun, dass er seine Karriere gerne bei den Fohlen ausklingen lassen würde.


Als der heute 33-Jährige im Sommer 2013 an den Niederrhein wechselte, hätten wohl nur die wenigsten Experten erwartet, dass der Offensivspieler einen solch bleibenden Eindruck hinterlassen würde. 185 Pflichtspiele für die Fohlen später, gilt der Feingeist jedoch längst als Institution beim Bundesligisten. 

Borussia Moenchengladbach v FC Bayern Muenchen - Bundesliga

In dieser Saison kann Raffael bislang nur zwei Torbeteiligungen vorweisen



Seine technischen Fähigkeiten konnte der Stürmer in der aktuellen Saison, auch aufgrund von zwei schweren Verletzungen, jedoch kaum unter Beweis stellen. Dass die Gladbacher dem Rechtsfuß dennoch eine Vertragsverlängerung angeboten hatten, zeigt die große Wertschätzung für den Angreifer. Dieser Respekt beruht auf Gegenseitigkeit und daher zögerte auch der Spieler selbst bei der Vertragsunterzeichnung keine Sekunde.


Im Gespräch mit der Rheinischen Post unterstrich der Zauberer vom Zuckerhut nun seine Zuneigung zu den Borussen. "Es war mein Ziel, bei Borussia zu bleiben. Ich möchte hier meine Karriere beenden und danach auch im Niederrhein bleiben. Meine Familie und ich wollen bald ein Haus bauen", so der trickreiche Offensivspieler. Dabei nahm der ehrgeizige Profi auch in Kauf, dass er in den kommenden Jahren deutlich weniger als zuvor verdienen wird.

Raffael

Raffaek zeichnet sich auch durch eine gute Schusstechnik aus



"Geld hat für mich nie eine große Rolle gespielt. Das Wichtigste war, dass ich bei Borussia bleiben will und der Klub mich auch weiterhin dabei haben will. Alles andere ist nebensächlich", so Raffael. Auch nach seiner aktiven Karriere will der Brasilianer seinem Herzensklub daher treu bleiben und könnte sich eine Tätigkeit als Repräsentant gut vorstellen.


Zuvor möchte der Ex-Herthaner aber am liebsten noch drei Jahre als Spieler tätig sein und seine große Erfahrung einbringen. Dabei möchte sich der Altmeister auch einen weiteren Traum erfüllen und erneut in der Champions League auflaufen. "Wenn ich zurückdenke an diese Spiele, besonders damals die erste Halbzeit bei der 1:2-Niederlage gegen den FC Barcelona, als wir 1:0 geführt haben, das werde ich nie vergessen. Das war der beste Raffael aller Zeiten, denke ich", so der Gladbacher.