​Die ​Bundesliga sucht seit dieser Saison jeden Monat den ​besten Spieler und den besten Rookie. Am Freitagnachmittag gab die Liga die drei Nominierten zum besten Bundesliga-Neuling im Februar bekannt. 


Evan N'Dicka (Eintracht Frankfurt) 

Evan Ndicka

Der erst 19-Jährige N'Dicka kam im vergangenen Sommer für rund 5,5 Millionen Euro von AJ Auxerre. Fernab der Heimat entwickelte sich der junge Franzose zum Stammpersonal in Eintrachts Dreierkette. Bei den drei Remis und einem Sieg der Eintracht im Februar verpasste der Linksfuß keine Bundesliga-Minute. In der Europa League gegen Donezk war er ebenfalls über die volle Distanz mit dabei.


"Ich muss ganz ehrlich sagen: Seine Entwicklung hat mich überrascht. Evan hat sich phänomenal entwickelt. Er ist in der Analyse sehr aufmerksam, tritt bescheiden auf und lässt sich viel sagen,“ wird Trainer Adi Hütter auf rookie-award.com zitiert. Seine Februar-Statistik unterstreicht das: N'Dicka gewann 61 Prozent seiner Duelle (in der Luft überragende 77 Prozent). 86 Prozent seiner Pässe fanden den Mitspieler, 59 Zuspiele des Gegners fing er in den vier Spielen ab.


Marko Grujic (Hertha BSC)

Marko Grujic

Dass die Leihgabe vom FC Liverpool das Potenzial hat, ein ganz großer zu werden, hat Hertha-Coach Pal Dardai längst erkannt. Für ihn ist der achtfache serbische Nationalspieler der beste Mittelfeldakteur, den er jemals in Berlin trainiert habe. Und auch Kollege Fabian Lustenberger schwärmt: "Er hat alles: offensive Qualität, defensive Stabilität, Kopfballspiel, fußballerische Elemente.“


Klingt nach dem Komplettpaket - das im Februar durch Zahlen untermauert wird: Grujic, der endlich verletzungsfrei blieb, bestritt im Februar alle vier Partien über 90 Minuten und legte gegen Gladbach seinen ersten Treffer im deutschen Oberhaus auf. 82 Prozent seiner Kopfballduelle gewann er dabei, seine Passquote von 89 Prozent kann sich ebenfalls sehen lassen.


Tyler Adams (RB Leipzig) 

Tyler Adams

Leipzigs US-Boy Tyler Adams ist der Spieler mit der geringsten Bundesligaerfahrung des nominierten Trios. Kein Wunder: Der 20-jährige Mittelfeldspieler kam erst im Januar von den New Yorker Bullen zu denen aus Leipzig. Und dennoch hat man das Gefühl, Adams habe sein Leben lang nichts anderes getan, als in der Bundesliga zu spielen - von Anpassungsproblemen keine Spur. Am 22. Spieltag gegen den VfB gelang ihm dabei auch seine erste Torbeteiligung. 


Seine Werte im Februar: Im Schnitt führte er pro Partie 32 Duelle (58 Prozent gewonnener Defensiv-Zweikämpfe), Adams legte 12,3 Kilometer und 35 Sprints zurück und hatte durchschnittlich 79 Ballkontakte. "Man hat bei ihm immer das Gefühl, dass er schon monatelang bei uns ist und nicht erst wenige Wochen“, schwärmt RB-Coach Ralf Rangnick.


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