​Vor dem 25. Spieltag belegt der ​Hamburger SV in der Tabelle der zweiten Liga den zweiten Tabellenplatz. Der direkte Wiederaufstieg ist jedoch noch lange nicht in trockenen Tüchern und so beträgt der Abstand zum Viertplatzierten ​FC St. Pauli nur vier Zähler. Ein Garant für die gute Saison des Lokalrivalen ist ​Jeremy Dudziak, der nun auf dem Wunschzettel der Hanseaten gelandet sein soll.


Der mittlerweile 23-Jährige war im Sommer 2015 von der zweiten Mannschaft des BVB ans Millerntor gewechselt und konnte sich in der Hansestadt schnell einen Namen machen. Auch in der aktuellen Spielzeit ist der variable Defensivspieler bei den Kiez-Kickern absolut gesetzt und kam bereits auf 18 Ligaeinsätze. Dabei agierte er zumeist auf der rechten Defensivseite, kann aber auch im defensiven Mittelfeld spielen.

Jeremy Dudziak,Sargis Adamyan

Jeremy Dudziak zeichnet sich durch seine große Dynamik aus



Aktuell fällt der gebürtige Hamburger zwar mit Sprunggelenksproblemen aus, dennoch setzten die Verantwortlichen seines Vereins bis zuletzt alles daran, seinen im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag zu verlängern. Am vergangen Dienstag erläuterte St. Paulis Sportchef Uve Stöver jedoch, dass der Außenverteidiger und sein Klub hinsichtlich einer Vertragsverlängerung auf keinen gemeinsamen Nenner kommen konnten. Ähnlich sieht es auch bei Mittelfeldspieler Richard Neudecker aus. 


Beiden Spielern wurden mehrere Angebote unterbreitet. "Zuletzt haben wir den beiden eine Frist zur Entscheidungsfindung gesetzt, damit auch wir unsere Kaderplanungen weiter vorantreiben können. Das Ergebnis war, dass die Spieler unsere Angebote nicht angenommen haben und wir somit keine Einigung erzielen konnten", wird der Kaderplaner von transfermarkt.de zitiert.

Hannes Wolf

HSV-Coach Hannes Wolf arbeitet gerne mit jungen Talenten zusammen



Wie die BILD in Erfahrung gebracht haben will, soll daher nun der Hamburger SV seine Chance wittern und eine Verpflichtung von Dudziak anpeilen. Laut dem Bericht passe der Youngster ideal in das Anforderungsprofil des einstigen Bundesligadinos. Auch für den ehemaligen deutschen U21-Nationalspieler erscheint der Wechsel recht sinnvoll, könnte er bei den Rothosen doch wieder mit seinem ehemaligen Jugendtrainer Hannes Wolf zusammenarbeiten.