​Bis zum 12. Februar war Michael Reschke Sportvorstand beim VfB Stuttgart, wurde jedoch entlassen und durch Thomas Hitzlsperger ersetzt. Einen Monat nach seiner Beurlaubung sieht sich der 61-Jährige gezwungen, die Transferpolitik bei seinem Ex-Club zu verteidigen. 


Lange war Reschke als Nachfolger von Vereins-Legende Rainer Callmund bei Bayer Leverkusen angestellt und war in dieser Zeit verantwortlich für die Transfers von unter anderem

Bernd Leno, Stefan Kießling, André Schürrle, Arturo Vidal und Simon Rolfes. Mit diesen Vorschusslorbeeren kam er 2014 zum FC Bayern an die Säbener Straße, dort löste er seinen Kontrakt im Jahr 2017 auf, um mit einem Drei-Jahres-Vertrag beim VfB Stuttgart anzuheuern. Dieses Verhältnis endete jedoch Anfang des Jahres und Reschke hat offensichtlich noch nicht damit abgeschlossen. 

Markus Weinzierl

Hat keine Verwendung für Reschkes Transfers: VfB-Coach Markus Weinzierl


"Es hat ja für einige meiner Transfers vor dieser Saison teilweise sehr heftige Kritik gegeben. Aber ich bin mir sicher, dass Spieler wie Pablo Maffeo, Nicolas Gonzalez oder Borna Sosa noch ihren Weg gehen werden", äußerte sich Reschke gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Alle drei genannten Akteure spielen in den Planungen von VfB-Trainer Markus Weinzierl keine Rolle. Vor allem der Transfer von Maffeo schlug vielen Stuttgart-Anhängern aufs Gemüt. Für neun Millionen Euro verpflichtete Reschke den 21-Jährigen von Manchester City und machte ihn damit zum teuersten Transfer der Vereinsgeschichte der Schwaben. Reschke ist sich jedoch nach wie vor sicher, dass die Spieler "in der Zukunft noch wichtige Säulen werden können. Sie werden dem VfB noch helfen."