​Der ​FC Bayern München hat in dieser Woche den Vertrag von ​Serge Gnabry vorzeitig bis 2023 verlängert. Medienberichten zufolge soll Torjäger ​Robert Lewandowski ebenfalls ein neues Arbeitspapier erhalten. Damit wollen die Verantwortlichen angeblich ihre Wertschätzung für den polnischen Nationalspieler zum Ausdruck bringen. 


Im vergangenen Frühjahr hielten sich die Gerüchte um einen Abgang von Lewandowski hartnäckig. ​Real Madrid galt dem Vernehmen nach als Wunschziel des Angreifers. Die Klubbosse schoben einem Wechsel jedoch frühzeitig einen Riegel vor. Mittlerweile scheint der Pole keine Wechselgedanken mehr zu hegen. 


Daran soll auch das Werben um Nationalspieler Timo Werner nichts ändern. Der RB-Profi wird seit geraumer Zeit mit dem deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht. In der vergangenen Woche berichtete die Sport Bild, dass sich die Münchner mit dem Berater des 23-Jährigen ​auf einen Wechsel geeinigt haben.

Der Sportzeitschrift zufolge wollen die Verantwortlichen mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung um zwei Jahre bis 2023 deutlich machen, dass Werner nicht als direkter Lewandowski-Ersatz eingeplant ist. Der Leipziger stelle vielmehr eine weitere Option für das Angriffszentrum und die offensiven Außenbahnen dar. Mit dem neuen Arbeitspapier für Lewandowski wollen sich die Bayern angeblich auch eine bessere Ausgangslage für den Poker um Werner verschaffen.


Laut Informationen der Sport Bild hat sich der deutsche Rekordmeister für den RB-Angreifer ein Limit gesetzt. Demnach wollen die Münchner für den Nationalspieler im Sommer nicht mehr als 40 Millionen Euro ausgeben. Voraussetzung dafür wäre allerdings die Verlängerung mit Lewandowski. Im Sommer 2020 wäre Werner ablösefrei zu haben. Seitens der Roten Bullen war jedoch bereits mehrmals zu hören, dass der Angreifer nicht ohne einen neuen Vertrag in die nächste Saison gehen wird.