​Wie der Sportinformationsdienst (SID) berichtet, hat der ​FC Chelsea, wie bereits angekündigt, Einspruch gegen die von der FIFA ​verhängte Transfersperre eingelegt. Den Blues wird vorgeworfen, in 29 Fällen bei internationalen Transfers und Anmeldungen von minderjährigen Spielern gegen Regeln verstoßen zu haben.


Keine Transfers im Sommer 2019 und in der Winterpause bis Ende Januar 2020 - dazu eine Geldstrafe von umgerechnet rund 530.000 Euro und 90 Tage Zeit, um die Angelegenheiten mit den betroffenen Jugendlichen zu regeln. So drakonisch fiel die Strafe der FIFA gegen den FC Chelsea aus. Der Klub aus der London habe bei zahlreichen Transfers gegen Statuten verstoßen, die Ermittlungen liefen seit September 2017. 


Schon bei Atletico Madrid und dem FC Barcelona blieb die FIFA bei ähnlichen Verstößen hart. Viel zu hart nach Meinung der Blues, die sich keiner Schuld bewusst sind. "Chelsea weist den Ergebnisse der FIFA-Disziplinarkommission kategorisch zurück und wird gegen die Entscheidung daher in Berufung gehen", erklärte man bereits kurz nach der Verkündung. Nun soll dieser Schritt offiziell erfolgt sein.


Neben Chelsea wurde auch der englische Fußballverband FA zu einer Geldstrafe von rund 450.000 Euro verurteilt.